Charles Emil Lewenhaupt (1691-1743) * Johan Henrik Scheffel (1690-1781)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Johan Henrik Scheffel (Attributed) – Charles Emil Lewenhaupt (1691-1743)
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Farbgebung ist gedämpft und warm gehalten. Dunkle Brauntöne dominieren den Hintergrund und die Kleidung, während das Gesicht durch subtile Lichtreflexe modelliert wird. Diese Technik verstärkt die Plastizität des Gesichts und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Augen, die einen wichtigen Ausdrucksträger darstellen. Die Perücke, ein untrennbarer Bestandteil der damaligen Herrenmode, ist sorgfältig angelegt und verleiht dem Porträt eine gewisse formale Strenge.
Die Kleidung deutet auf einen Mann von Rang hin: Ein schlichtes Jackett mit einer feinen Rüschenkragenhose lässt auf gesellschaftliche Bedeutung schließen. Die Details sind jedoch nicht übermäßig betont, was den Fokus auf die Persönlichkeit des Abgebildeten lenkt.
Es fällt auf, dass der Künstler eine gewisse Natürlichkeit in das Porträt einbringt. Die Gesichtszüge wirken nicht idealisiert, sondern zeigen auch Zeichen von Lebenserfahrung – feine Linien um die Augen und den Mund. Dies verleiht dem Bild eine Authentizität und Tiefe, die über eine bloße Darstellung hinausgeht.
Die Komposition ist schlicht und konzentriert sich auf das Haupt des Mannes. Es gibt keine Ablenkungen im Hintergrund oder in der Umgebung. Diese Reduktion unterstreicht die Bedeutung des Porträtierten und vermittelt den Eindruck von Würde und Selbstbeherrschung. Die subtile Beleuchtung erzeugt eine Atmosphäre der Intimität, als ob wir einen flüchtigen Moment in das Leben eines Mannes eingeführt würden. Es entsteht ein Eindruck von Kontemplation und innerer Stärke.