In the Days of Sappho John William Godward (1861-1922)
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John William Godward – In the Days of Sappho
Ort: The J. Paul Getty Museum, Los Angeles.
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Ihr Kleidungsstil evoziert das antike Griechenland: Ein fließender, hellfarbener Stoff, der den Körper nur vage umspielt, und ein dazu passendes Muster im Bereich der Brust. Die Füße sind mit einfachen Sandalen bedeckt. Ein prächtiger, silberner Leopardenfellschal liegt auf der Bank vor ihr, ein Luxusgegenstand, der einen Hauch von Exotik und vielleicht auch von Macht andeutet.
Hinter der Frau erhebt sich eine klassische Büste eines Mannes, die das Thema der Antike weiter verstärkt. Links davon befindet sich eine Rosenranke, die an eine üppige Gärtnerei erinnert, und rechts eine abfallende Landschaft mit dunklen, immergrünen Bäumen und einem Blick auf das Meer, welches in der Ferne eine Insel verspricht. Der Himmel ist leicht bewölkt, das Licht ist weich und diffus, was einen friedlichen und etwas verträumten Eindruck erweckt.
Die Kombination aus dem antiken Setting, der exotischen Fellschal und der nachdenklichen Frau lässt auf eine komplexe Symbolik schließen. Es könnte sich um eine Reflexion über Schönheit, Vergänglichkeit, Macht und die Rolle der Frau in der Gesellschaft handeln. Der Anklang an Sappho, die berühmte griechische Lyrikerin, deutet auf eine Verbindung zur Liebe, zur Kunst und zur Weiblichkeit hin. Die Büste des Mannes könnte die männliche Welt darstellen, von der sich die Frau entfernt hat, oder aber auch eine Quelle der Inspiration. Der Fellschal könnte für die Sinnlichkeit und die wilde Natur stehen, während die Landschaft eine Sehnsucht nach Freiheit und Abenteuer verweist.
Insgesamt wirkt das Bild wie eine stille Meditation über die menschliche Existenz, eingefangen in einer zeitlosen und ästhetisch ansprechenden Form.