Johan Johansson Rosenhane (1611-1661) * Jacob Heinrich Elbfas (1600-1664)
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Jacob Heinrich Elbfas (Attributed) – Johan Johansson Rosenhane (1611-1661)
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Kleidung des Mannes dominiert das Bild. Er trägt einen dunklen Anzug mit breiten Ärmeln, deren Innenseite in hellem Weiß leuchtet – ein Kontrast, der die Aufmerksamkeit auf seine Hände lenkt. Diese sind elegant dargestellt und halten eine Art Schriftrolle oder Dokument, was auf Bildung, Wissen oder möglicherweise auch administrative Verantwortung hindeutet. Um seinen Körper verläuft eine breite, reich verzierte Kordel oder Narrenorden, deren Symbole schwer zu entziffern sind, aber die zweifellos seine soziale Stellung unterstreichen sollen. Die Details der Stickerei lassen auf einen hohen materiellen Wohlstand schließen.
Der Hintergrund ist fast vollständig in tiefes Schwarz getaucht. Dies verstärkt die Isolation des Porträtierten und lenkt die Aufmerksamkeit voll und ganz auf ihn. Es erzeugt eine Atmosphäre von Würde, aber auch von Distanz. Die Dunkelheit könnte zudem als Symbol für die Last der Verantwortung oder die Komplexität seines Lebens interpretiert werden.
Die Beleuchtung ist dramatisch und konzentriert sich hauptsächlich auf das Gesicht und die Hände des Mannes. Dies verstärkt den Eindruck von Kontrast und betont die wichtigsten Elemente des Porträts. Die Schatten sind tief und tragen zur geheimnisvollen Aura bei, die das Bild umgibt.
Es liegt der Verdacht nahe, dass es sich um ein offizielle Darstellung handelt, möglicherweise in Auftrag gegeben, um seinen Status zu dokumentieren oder eine bestimmte Botschaft zu vermitteln. Die subtile Melancholie im Gesicht des Mannes könnte auf innere Konflikte oder die Bürde der Macht hindeuten – Elemente, die oft in Porträts von Personen mit gesellschaftlicher Verantwortung angedeutet werden. Insgesamt wirkt das Bild durch seine düstere Farbgebung und die ernste Darstellung des Protagonisten sehr repräsentativ und würdevoller Natur.