Child’s Nap Joaquin Sorolla y Bastida (1863-1923)
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Joaquin Sorolla y Bastida – Child’s Nap
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Die Farbgebung ist warm und erdiger, dominiert von verschiedenen Brauntönen, die den Sandboden andeuten. Diese erdigen Töne stehen in Kontrast zu dem hellen, fast schon pastellfarbenen Stoff und dem leuchtenden Grün des Schirms. Die Pinselführung ist locker und impressionistisch, was der Szene eine Atmosphäre von flüchtiger Ruhe und unbeschwertem Glück verleiht. Es entsteht der Eindruck, ein Moment der Stille und Geborgenheit einzufangen.
Es lässt sich eine gewisse Intimität erkennen, eine zärtliche Beschützung der schlafenden Person. Der Schatten des Schirms betont die Wärme der Sonne, lässt aber gleichzeitig eine gewisse Dunkelheit und damit eine gewisse Melancholie in das Bild einfließen. Die verschwommene Darstellung der erwachsenen Figur lässt sie fast wie eine Erweiterung der Umgebung wirken, als ob sie eins mit der Natur wäre und dem Kind einen schützenden Raum schafft.
Die Komposition ist einfach gehalten, lenkt aber unweigerlich den Blick auf das schlafende Kind. Die diagonale Anordnung des Stoffes und des Schirms führt den Blick durch das Bild und verstärkt den Eindruck von Bewegung und Lebendigkeit, trotz der ruhenden Szene. Der Kontrast zwischen dem unruhigen, durch die Pinselführung erzeugten Hintergrund und der ruhenden Kindgestalt verstärkt das Gefühl von Geborgenheit und Frieden. Die Szene wirkt wie ein Fragment eines unbeschwerten Augenblicks, eingefangen in Farbe und Licht.