#26440 Joaquin Sorolla y Bastida (1863-1923)
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Joaquin Sorolla y Bastida – #26440
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Der zweite Mann steht daneben, ebenfalls in traditioneller Kleidung, mit einem schwarzen Hut und einem langen Mantel. Seine Haltung ist aufrecht und selbstbewusst, die Arme verschränkt, was eine gewisse Würde suggeriert. Er blickt direkt aus der Leinwand heraus, was dem Betrachter das Gefühl vermittelt, er sei Teil dieser Szene.
Im Hintergrund erkennen wir eine weite Landschaft mit Windmühlen, die sich gegen einen hellen Himmel abzeichnen. Die Farbgebung ist warm und erdverbunden, mit Gelb-, Orange- und Brauntönen, die die Hitze des Tages widerspiegeln. Der Horizont ist verschwommen, was dem Bild eine gewisse Tiefe verleiht und den Fokus auf die Figuren im Vordergrund lenkt.
Die Komposition wirkt bewusst unvollendet, fast skizzenhaft. Die Pinselstriche sind deutlich sichtbar, wodurch ein Eindruck von Spontaneität und Direktheit entsteht. Dies verstärkt den Charakter der Darstellung als Momentaufnahme aus dem Leben.
Subtextuell könnte die Malerei eine Reflexion über das traditionelle Landleben und seine Werte darstellen. Der Esell, als Symbol für Arbeit und Bescheidenheit, steht im Kontrast zum aufrechten Mann, der möglicherweise Autorität oder soziale Stellung verkörpert. Die Windmühlen im Hintergrund könnten für Fortschritt und Veränderung stehen, während die Figuren selbst an einer vergangenen Zeit festhalten zu scheinen. Die unvollendete Technik könnte zudem eine Kritik an der Idealisierung des Landlebens andeuten, indem sie dessen Härte und Unvollkommenheit offenlegt. Insgesamt vermittelt das Werk einen Eindruck von Melancholie und Kontemplation über die Vergänglichkeit der Zeit und die Veränderungen in der Gesellschaft.