Mary Joaquin Sorolla y Bastida (1863-1923)
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Joaquin Sorolla y Bastida – Mary
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Die Komposition ist schlicht gehalten. Die sitzende Figur dominiert das Bildformat, wobei der Hintergrund bewusst unscharf dargestellt wird. Dieser verschwommene Hintergrund besteht aus floralen Mustern und hellen Wänden, die durch lockere Pinselstriche erzeugt wurden. Diese Technik verleiht dem Werk eine gewisse Impressionistische Note und lenkt den Fokus primär auf die dargestellte Person.
Die Kleidung der jungen Frau – ein weißes Kleid mit üppiger Rüschenbordüre am Ausschnitt und an den Ärmeln – unterstreicht ihre Unschuld und Reinheit, könnte aber auch als Zeichen bürgerlichen Standes interpretiert werden. Die Hände sind vor der Brust verschränkt, eine Geste, die sowohl Nervosität als auch Selbstbeherrschung andeuten kann. Ihre Schuhe, dunkelbraun gefärbt, ragen unter dem Kleid hervor und bilden einen Kontrast zum hellen Weiß des Kleides.
Die Farbgebung ist überwiegend gedämpft gehalten, mit einem Fokus auf Weißtönen, die durch warme Gelb- und Brauntöne ergänzt werden. Die Beleuchtung scheint von links zu kommen, wodurch das Gesicht der jungen Frau sanft hervorgehoben wird.
Subtextuell könnte dieses Porträt als Reflexion über Kindheit, Identität oder soziale Konventionen gelesen werden. Der direkte Blick der jungen Frau lässt den Betrachter nicht unberührt und regt dazu an, sich mit ihren Gedanken und Gefühlen auseinanderzusetzen. Die Stille des Bildes verstärkt diesen Eindruck und erzeugt eine Atmosphäre der Kontemplation. Es scheint, als ob die Künstlerin versucht hat, mehr als nur ein äußeres Abbild festzuhalten; vielmehr soll hier ein innerer Zustand eingefangen werden.