Family Group Albert Herter (1871-1950)
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Albert Herter – Family Group
Ort: Private Collection
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Im Vordergrund kniet eine Frau in einem auffälligen, orangefarbenen Kleid. Ihre Haltung ist nachdenklich, ihr Gesicht zur Seite gewandt, was einen Eindruck von Melancholie oder Innenschau vermittelt. Sie hält etwas in der Hand, das kaum erkennbar ist, möglicherweise ein weiteres Rosenblütenstück.
Vor ihr steht ein kleines Kind, ebenfalls in Weiß gekleidet und mit einem roten Hut geschmückt. Es hält eine einzelne Rose in seiner Hand, die es dem Betrachter entgegenstreckt oder gerade pflücken wollte. Die kindliche Unbefangenheit bildet einen deutlichen Kontrast zur nachdenklichen Haltung der Frau.
Weiter hinten im Bild sind zwei weitere Figuren zu sehen. Eine junge Frau mit einem auffälligen roten Hut steht aufrecht und hält eine Rose in ihrer Hand, während sie den Blick in die Ferne richtet. Ihre Pose wirkt etwas steif und distanziert. Hinter ihr ist schemenhaft eine weitere Person erkennbar, deren Gesicht im Schatten liegt.
Die Komposition ist vertikal angelegt, wobei die Figuren in unterschiedlichen Ebenen platziert sind. Die Farbgebung ist warm und intensiv, mit einem starken Kontrast zwischen den hellen Gewändern der Personen und dem dunklen Grün des Hintergrunds. Das Licht scheint von oben zu kommen und betont die Gesichter und Kleidung der Figuren.
Die Szene wirkt wie ein Moment eingefangen aus dem Leben einer wohlhabenden Familie. Die Rosen könnten für Schönheit, Liebe oder Vergänglichkeit stehen. Die unterschiedlichen Haltungen der Personen lassen auf eine komplexe Dynamik innerhalb der Gruppe schließen – zwischen kindlicher Unschuld, mütterlicher Sorge und vielleicht auch gesellschaftlichem Druck oder innerer Zerrissenheit. Der Kontrast zwischen dem leuchtenden Rot der Rosen und den gedämpften Farben der Kleidung verstärkt die emotionale Tiefe des Bildes. Es entsteht ein Eindruck von stiller Kontemplation inmitten einer idyllischen, aber möglicherweise auch belasteten Umgebung.