Portrait of the artist with an idol, ca 1893, 43.8x3 Paul Gauguin (1848-1903)
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Paul Gauguin – Portrait of the artist with an idol, ca 1893, 43.8x3
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Das Farbschema ist gedämpft, dominiert von warmen Erdtönen: Beige, Braun und Olivgrün. Ein Rot-Weiß gestreifter Schal oder Kragen bildet einen Kontrapunkt zu der sonst eher monochromen Farbgebung. Die Malweise ist kraftvoll und direkt, mit sichtbaren Pinselstrichen, die eine gewisse Rauheit und Unmittelbarkeit vermitteln.
Im Hintergrund, leicht verschwommen und in einem gedämpften Grün gehalten, befindet sich eine weitere Figur, die anscheinend eine Maske trägt. Die Maske wirkt fremdartig und distanziert, ihre Form ist unklar, doch sie nimmt eine wichtige Position im Bild ein. Sie wirkt wie ein stiller Beobachter oder eine Art Spiegelbild des Mannes im Vordergrund.
Es entsteht der Eindruck, dass hier die Auseinandersetzung eines Künstlers mit seiner eigenen Identität und seiner künstlerischen Rolle thematisiert wird. Der nachdenkliche Gesichtsausdruck und die Maskenfigur im Hintergrund lassen auf eine innere Zerrissenheit oder einen Konflikt schließen. Die Maske könnte für die Rolle des Künstlers oder für eine Art Verstellung stehen, die er in der Öffentlichkeit einnehmen muss. Gleichzeitig kann sie aber auch für die Suche nach einer neuen künstlerischen Identität oder für die Auseinandersetzung mit fremden Kulturen stehen. Die Nähe der beiden Figuren, verbunden mit der räumlichen Anordnung im Bild, deutet auf eine untrennbare Verbindung zwischen dem Künstler und seinem Werk hin, zwischen der persönlichen Erfahrung und der künstlerischen Schöpfung. Das Gesamtbild wirkt introspektiv und vielschichtig, es regt zum Nachdenken über die Bedingungen der künstlerischen Arbeit und die Rolle des Künstlers in der Gesellschaft an.