In Mourning Anders Zorn (1860-1920)
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Anders Zorn – In Mourning
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die dargestellte Frau blickt nach unten gerichtet, ihre Augen geschlossen, was einen Eindruck von innerer Einkehr und stiller Kontemplation vermittelt. Ihr Gesichtsausdruck ist schwer zu deuten, doch scheint er von tiefer Betroffenheit geprägt zu sein. Die Darstellung der Gesichtszüge ist nicht detailreich ausgearbeitet; vielmehr wird auf eine suggestive Wiedergabe fokussiert, die mehr Raum für Interpretation lässt.
Die Frisur ist mit einem dunklen Schleier bedeckt, der ihr Haar teilweise verdeckt und ihre Gestalt zusätzlich in Dunkelheit hüllt. Die Kleidung, erkennbar an dem angedeuteten Kragen, deutet auf eine bürgerliche Herkunft hin. Der Pinselstrich ist locker und expressiv, was dem Bild eine gewisse Spontaneität verleiht und die emotionale Intensität unterstreicht.
Die Komposition wirkt schlicht und konzentriert sich vollkommen auf das Gesicht der Frau. Die fehlende Umgebung verstärkt den Eindruck von Isolation und innerer Zerrissenheit. Es entsteht ein Gefühl des stillen Leids, einer persönlichen Tragödie, die hier in ihrer Intimität dargestellt wird. Der Betrachter wird dazu angeregt, über die Ursachen ihres Kummers zu spekulieren und sich mit dem Thema Verlust und Trauer auseinanderzusetzen. Die subtile Farbgebung und die reduzierte Formensprache tragen maßgeblich zur ergreifenden Wirkung des Werkes bei.