La Refuse Daniel Hernández Morillo (1856-1932)
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Daniel Hernández Morillo – La Refuse
Ort: Private Collection
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Die Fassade des Gebäudes ist mit zahlreichen Gemälden ausgekleidet, die dicht an dicht hängen. Diese Vielfalt an Motiven – darunter Porträts, Landschaftsdarstellungen und Figurenstudien – deutet auf eine umfangreiche Sammlung hin. Ein junger Mann steht daneben, beobachtet den älteren Herrn und hält ein weiteres Bild in der Hand. Seine Haltung wirkt neugierig, vielleicht auch leicht bemüht.
Die Farbgebung ist gedämpft und von erdigen Tönen dominiert, was einen Eindruck von Melancholie und Vergänglichkeit vermittelt. Das Licht fällt schräg auf die Szene, wodurch bestimmte Bereiche hervorgehoben werden, während andere im Schatten liegen. Dies verstärkt das Gefühl der Tiefe und des Dramas.
Ein möglicher Subtext dieser Darstellung liegt in der Thematik des Künstlerschicksals und der Ablehnung. Der Mann mit dem Gemälde könnte ein Künstler sein, dessen Werke nicht anerkannt wurden oder von Galerien abgelehnt wurden. Die vielen Bilder an der Fassade symbolisieren den Erfolg und die Anerkennung, die ihm verwehrt bleiben. Das abgewandte Gesicht des Künstlers und seine gebeugte Haltung lassen auf Enttäuschung und Frustration schließen.
Die Anwesenheit des jungen Mannes könnte als Hoffnungsschimmer interpretiert werden – vielleicht ein junger Künstler, der von den Erfahrungen seines Vorgängers lernen möchte oder der ihm eine neue Chance bietet. Alternativ könnte er auch die kalte, unpersönliche Welt des Kunstmarktes repräsentieren, in der es nur um Erfolg und kommerziellen Wert geht.
Insgesamt vermittelt das Bild ein Gefühl von Einsamkeit, Enttäuschung und dem Kampf des Künstlers gegen Widerstände. Es ist eine Reflexion über die Bedingungen künstlerischer Existenz und die Schwierigkeit, Anerkennung zu finden.