Plate V, from the Series Collection of the Main Actions in a Bullfight Antonio Carnicero (1748-1814)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Antonio Carnicero – Plate V, from the Series Collection of the Main Actions in a Bullfight
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Dieser Mann, vermutlich ein Torero oder ein Teilnehmer am Stierkampf, liegt in ungeschickter Haltung da, sein Körper teilweise bedeckt von einem roten Tuch. Seine Position suggeriert Verletzlichkeit und Hilflosigkeit angesichts der rohen Kraft des Tieres. Die Darstellung seiner Kleidung – die gelb-weiß gestreiften Ärmel – deutet auf eine gewisse formelle Zugehörigkeit hin, was den Kontrast zwischen seinem Zustand und dem Kontext des Stierkampfes noch verstärkt.
Hinter dem am Boden Liegenden stehen mehrere weitere Personen, die Zeugen der Szene sind. Eine Figur in roter Hose und schwarzem Hut scheint sich gerade zu entfernen, seine Arme ausgestreckt, als wollte er Distanz gewinnen oder eine Geste des Überraschens zeigen. Ein weiterer Mann, gekleidet in ein blaues Hemd, beobachtet das Geschehen mit einer Mischung aus Besorgnis und Faszination. Eine weitere Person im Hintergrund scheint sich zu ducken, möglicherweise um der Gefahr auszuweichen.
Die Holzbalkonage, die den Hintergrund bilden, erzeugt eine gewisse Enge und betont die Begrenztheit des Raumes, in dem das Geschehen stattfindet. Ein einzelner Hut liegt am rechten Rand, ein stummer Zeuge der Intensität des Moments.
Subtextuell könnte die Darstellung die Brutalität und die Risiken des Stierkampfes thematisieren. Die Kontraste zwischen Macht und Verletzlichkeit, zwischen Mensch und Tier, werden deutlich herausgearbeitet. Es lässt sich auch eine Reflexion über das menschliche Verhalten in Situationen extremer Gefahr erkennen – die Mischung aus Angst, Faszination und dem Instinkt zur Selbstbewahrung. Die Komposition wirkt beiläufig, fast dokumentarisch, was die Authentizität der Szene unterstreicht und den Betrachter dazu anregt, über die moralischen Implikationen des dargestellten Ereignisses nachzudenken.