Hedvig Eleonora (1636-1715), Princess of Holstein-Gottorp, Queen of Sweden Jurriaen (Jürgen) Ovens (1623-1678)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Jurriaen Ovens – Hedvig Eleonora (1636-1715), Princess of Holstein-Gottorp, Queen of Sweden
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Das Gesicht ist von einer gewissen Ernsthaftigkeit geprägt. Ihre Augen blicken direkt den Betrachter an, was eine gewisse Distanz, aber auch Autorität suggeriert. Die Lippen sind geschlossen, der Mund leicht verzogen, was einen Eindruck von Würde und Selbstbeherrschung vermittelt. Die Haut wirkt blass, was möglicherweise durch die Beleuchtung verstärkt wird oder ein bewusst gewähltes Stilmittel sein könnte, um eine gewisse Reinheit oder Erhabenheit zu suggerieren.
Das Haar ist hochgesteckt und mit roten Akzenten versehen, was auf einen modischen Geschmack des entsprechenden Zeitgeistes hindeutet. Ein feingliedriger Perlenschmuck ziert ihren Hals, ein deutliches Zeichen für Reichtum und gesellschaftlichen Status. Die Ohringe sind ebenfalls aus Perlen gefertigt und ergänzen den Schmuck am Hals harmonisch.
Das Gewand ist in warmen Goldtönen gehalten und mit aufwendigen Stickereien versehen. Die offene Dekolleté-Linie gibt einen Einblick auf die darunterliegende Haut, was eine gewisse Sinnlichkeit andeutet, jedoch innerhalb der Konventionen des Porträtstils dieser Epoche. Die Rosenapplikationen am Kragen sind ein subtiles Detail, das möglicherweise auf ihre Herkunft oder Symbole ihrer Familie verweisen könnte.
Die Farbgebung ist insgesamt gedämpft und warm gehalten. Der Kontrast zwischen dem hellen Gesicht und dem dunklen Hintergrund verstärkt die Plastizität der Darstellung und verleiht ihr eine gewisse Tiefe. Die Lichtführung ist subtil, wodurch die Details des Gesichts und des Gewandes betont werden.
Subtextuell könnte das Porträt als Instrument zur Legitimierung von Macht und Status dienen. Die sorgfältige Inszenierung, die luxuriösen Attribute und der ernste Gesichtsausdruck sollen Autorität und Würde vermitteln. Es ist wahrscheinlich, dass dieses Bild dazu diente, den gesellschaftlichen Rang der dargestellten Person zu unterstreichen und ihr Ansehen zu festigen. Die zurückhaltende Darstellung deutet auf eine Persönlichkeit hin, die sich ihrer Position bewusst ist und diese mit einer gewissen Distanz verkörpert.