Motley life Vasily Kandinsky (1866-1944)
Vasily Kandinsky – Motley life
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Maler: Vasily Kandinsky
Das kunterbunte Leben (La Vie melangee) ist ein Gemälde von Wassily Kandinsky, einem der Begründer des Abstraktionismus. Nach dem Ankauf durch die Bayerische Staatsbank ist das Gemälde seit 1972 in der städtischen Galerie Lenbachhaus in München zu sehen. Viele Kunsthistoriker sind sich einig, dass The Motley Life als eines der Schlüsselwerke des Künstlers gilt. Es ist eine lebendige Hymne an die russische Tradition - im Gegensatz zu dem allgemeinen Wunsch des Zaren und der russischen Elite, sich die westliche Kultur zu eigen zu machen. 2017 wurde bekannt, dass das Kandinsky-Gemälde der niederländisch-jüdischen Familie Levenstein gehört und 1940 nach der Besetzung der Niederlande durch die deutsche Armee illegal beschlagnahmt wurde - ein Fall von illegaler Nazi-Raubkunst.
Beschreibung von Wassily Kandinskys Gemälde "Das bunte Leben"
Das kunterbunte Leben (La Vie melangee) ist ein Gemälde von Wassily Kandinsky, einem der Begründer des Abstraktionismus. Nach dem Ankauf durch die Bayerische Staatsbank ist das Gemälde seit 1972 in der städtischen Galerie Lenbachhaus in München zu sehen.
Viele Kunsthistoriker sind sich einig, dass The Motley Life als eines der Schlüsselwerke des Künstlers gilt. Es ist eine lebendige Hymne an die russische Tradition - im Gegensatz zu dem allgemeinen Wunsch des Zaren und der russischen Elite, sich die westliche Kultur zu eigen zu machen.
2017 wurde bekannt, dass das Kandinsky-Gemälde der niederländisch-jüdischen Familie Levenstein gehört und 1940 nach der Besetzung der Niederlande durch die deutsche Armee illegal beschlagnahmt wurde - ein Fall von illegaler Nazi-Raubkunst. Bei einem US-Gericht wurde nun ein Antrag auf Rückerstattung eingereicht.
Wassily Kandinsky beendete seine Gruppe farbiger Zeichnungen 1907 in Paris mit dem Werk "Das bunte Leben". Die Liebe des jungen Künstlers zum farbenfrohen Leben verbindet sich in seinem Werk mit dem Einfluss der Volkskunst. Menschen in ihren farbenfrohen Kostümen laufen wie bunte lebende Bilder auf zwei Beinen.
Kandinsky zeigt hier, was die menschliche Existenz ausmacht. Eine russische Matrone beißt in einen Apfel, eine Frau sucht nach Tönen auf ihrer Flöte. Ein frisch verheiratetes Paar will sich küssen, ein Priester zeigt sein Kreuz und ein alter Reisender wird durch seinen unerwartet grünen Bart hervorgehoben. Hoch über den Wolken steht ein Schloss. Von diesem Gemälde aus ist es absolut unmöglich zu verstehen, wie Wassily Kandinsky von seinem sachlichen Frühwerk zu seinen Abstraktionen kam, mit denen er die Kunstgeschichte revolutionierte.
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Die Figuren sind in stilisierter Form dargestellt, ihre Gesichtszüge sind oft abstrahiert und ihre Körper vereinfacht. Dies trägt zu einer allgemeinen Unpersönlichkeit bei, die die Betonung auf die Gesamtheit der Menge und die Dynamik der Szene verstärkt. Einzelne Personen stechen dennoch heraus, etwa durch ihre auffällige Kleidung oder ihre Position im Bild.
Im Hintergrund ragen architektonische Elemente auf, darunter eine befestigte Anlage auf einem Hügel sowie weitere Gebäude mit charakteristischen Zwiebeltürmen. Diese Elemente deuten auf einen historischen oder kulturellen Kontext hin, möglicherweise auf eine Stadt oder einen Ort mit Bedeutung für das Leben der dargestellten Gemeinschaft. Die Landschaft im Hintergrund, mit dem Wasserlauf und den Bäumen, bildet einen ruhigen Kontrast zum geschäftigen Treiben im Vordergrund.
Die Komposition ist dynamisch und unruhig. Die Figuren wirken in Bewegung, und die Blicklinien sind vielfältig, was die Aufmerksamkeit des Betrachters über das gesamte Bild verteilt. Die dunklen, fast schwarzen Flächen am unteren und oberen Bildrand wirken wie ein Rahmen, der die Szene einschließt und hervorhebt.
Ein möglicher Subtext dieser Darstellung könnte die Vielfalt des Lebens und die Fülle menschlicher Existenz sein. Die unterschiedlichen Figuren könnten verschiedene soziale Schichten, Berufe oder kulturelle Hintergründe repräsentieren, die in einer Gemeinschaft zusammenleben. Die festliche Stimmung könnte die Bedeutung von Traditionen, Feiern und gemeinschaftlichen Zusammenkünften betonen. Gleichzeitig lässt die stilisierte Darstellung und die Unpersönlichkeit der Figuren vermuten, dass es sich nicht um eine realistische Abbildung handelt, sondern um eine allegorische Darstellung von Lebensfreude und kultureller Identität. Die Darstellung könnte auch als Kommentar zur Flüchtigkeit des Lebens und der Vergänglichkeit irdischer Freuden interpretiert werden.