G 381 lrg Walter Girotto
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Walter Girotto – G 381 lrg
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Diese Mannequins sind nicht in einer ordentlichen Formation angeordnet, sondern scheinen in einem chaotischen Haufen zu liegen, einige verbogen und in unnatürlichen Positionen dargestellt. Sie wirken wie Fragmente einer zerbrochenen Ordnung, als wären sie aus dem Gleichgewicht geraten oder gar bewusst umgestoßen worden. Die monochrome Ausführung verstärkt den Eindruck von Künstlichkeit und Entfremdung; die Figuren verlieren an Individualität und werden zu Symbolen.
Die Komposition suggeriert eine komplexe Beziehung zwischen der weiblichen Figur und den Mannequins. Einerseits scheint sie über ihnen zu schweben, distanziert und unberührt von ihrem Leid oder ihrer Zerstörung. Andererseits könnte ihre Präsenz auch als eine Art Mahnung interpretiert werden – ein Hinweis auf die Fragilität menschlicher Bestrebungen und die Vergänglichkeit künstlerischer Modelle.
Die Abwesenheit von Farbe lenkt die Aufmerksamkeit auf die Formen und Strukturen, wodurch die Kontraste zwischen der eleganten Frau und den zerbrochenen Mannequins noch deutlicher hervortreten. Es entsteht eine Atmosphäre der Melancholie und des Nachdenkens über die Bedingungen der Kreativität und die Rolle des Künstlers im Angesicht von Verlust und Zerstörung. Die Szene könnte als Metapher für die Auseinandersetzung mit dem künstlerischen Prozess selbst verstanden werden, in dem Ideen und Formen entstehen, sich wandeln und schließlich wieder vergehen können.