G 380 lrg Walter Girotto
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Walter Girotto – G 380 lrg
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Über ihr erhebt sich eine zweite Frau in einer tänzerischen Haltung. Sie trägt ein Ballettoutfit – Tütü und Ballettschuhe – und scheint in Bewegung zu sein, vielleicht gerade im Begriff, einen Sprung auszuführen oder sich elegant zu drehen. Ein Blumenkranz schmückt ihr Haar, was ihrer Erscheinung eine fast ätherische Qualität verleiht.
Die Komposition ist durch die vertikale Anordnung der Figuren bestimmt, wobei die Ballettänzerin als Höhepunkt fungiert und dem Betrachter einen Blick nach oben ermöglicht. Die Beleuchtung scheint von oben zu kommen, wodurch die Konturen der Figuren betont werden und ein starkes Spiel von Licht und Schatten entsteht.
Die Zeichnung suggeriert eine Thematik des Verlangens und der unerreichbaren Sehnsucht. Die sitzende Frau könnte als Repräsentantin der irdischen Existenz interpretiert werden, während die Ballettänzerin für eine idealisierte, transzendente Welt steht. Es entsteht ein Gefühl von Distanz zwischen den beiden Figuren, verstärkt durch ihre unterschiedlichen Haltungen und Kleidung. Die sitzende Frau scheint in ihrer eigenen Welt gefangen zu sein, während die andere sich einer höheren Kunst oder einem anderen Zustand der Existenz verschrieben hat.
Der Hintergrund ist vage gehalten, was die Konzentration auf die beiden zentralen Figuren verstärkt und eine gewisse räumliche Unbestimmtheit erzeugt. Die monochrome Farbgebung trägt zur melancholischen Stimmung bei und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Linienführung und die subtilen Nuancen der Darstellung. Insgesamt wirkt die Zeichnung wie eine poetische Reflexion über das menschliche Dasein, die Sehnsucht nach Schönheit und die Grenzen der Erfüllung thematisiert.