DRAPERY lrg Walter Girotto
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Walter Girotto – DRAPERY lrg
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Über ihr erheben sich drei weitere Frauenfiguren. Die mittlere Frau, im Zentrum des Blickfelds, trägt einen grünen Umhang, der ihre Brust freilegt und eine Verbindung zu einer Art Fruchtbarkeit oder Natürlichkeit suggeriert. Sie hält eine Korb in der Hand, dessen Inhalt nicht eindeutig erkennbar ist – möglicherweise Früchte, Blumen oder andere Symbole für Überfluss und Vergänglichkeit. Die beiden anderen Frauen sind weniger detailliert dargestellt; die linke trägt ein dunkles Gewand, das ihre Figur fast verschlingt, während die rechte eine Art Kopfschmuck trägt und in einer Pose der Beobachtung wirkt.
Die Farbgebung ist von einem düsteren, gedämpften Ton dominiert. Das tiefe Blau des Hintergrunds erzeugt eine Atmosphäre der Schwere und Isolation. Die grünen und weißen Farbtöne bieten einen Kontrast, der jedoch die melancholische Grundstimmung nicht aufhebt, sondern eher unterstreicht. Das Licht fällt von oben herab und beleuchtet die Figuren selektiv, wodurch bestimmte Bereiche hervorgehoben und andere in Schatten getaucht werden.
Die Komposition wirkt vertikal betont, was eine Hierarchie der Figuren andeutet. Die liegende Frau im Vordergrund scheint in einem Zustand des Rückzugs zu sein, während die drei Frauen über ihr stehen und möglicherweise Zeugen oder Richter ihrer Situation sind. Es entsteht ein Gefühl von Distanz und Entfremdung zwischen den Figuren, das die Tragik der Szene verstärkt.
Die Malerei lässt Raum für vielfältige Interpretationen. Sie könnte als Allegorie auf Verlust, Trauer oder die Vergänglichkeit des Lebens verstanden werden. Die unterschiedlichen Frauenfiguren könnten verschiedene Aspekte der weiblichen Psyche repräsentieren – von der natürlichen Sinnlichkeit bis zur melancholischen Kontemplation. Die Verwendung von Draperien und Gewändern verstärkt den Eindruck von Theatralik und verleiht der Szene eine zeitlose Qualität. Insgesamt wirkt die Malerei wie ein stilles, ergreifendes Klagelied über das menschliche Dasein.