File6922 Margaret Keane
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Margaret Keane – File6922
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Die Darstellung ist formal geprägt von einer fließenden Übergangslosigkeit zwischen den Gesichtern. Sie scheinen ineinander zu verschmelzen, wodurch eine Art kollektives Bewusstsein oder ein gemeinsames Wesen entsteht. Die Halslinien sind kaum erkennbar, was die Vorstellung von Individualität weiter untergräbt und die Figuren zu einem homogenen Ganzen vereint.
Der Hintergrund ist in einem warmen, ockerfarbenen Ton gehalten, der die bleichen Gesichter zusätzlich hervorhebt und einen gewissen Hohlraum-artigen Charakter erzeugt. Dieser Hintergrund wirkt jedoch nicht neutral, sondern verstärkt vielmehr die beklemmende Atmosphäre des Bildes.
Es lässt sich eine Ahnung von Melancholie und Isolation erkennen. Die vielen Gesichter, obwohl sie dicht aneinander liegen, wirken getrennt und unverbunden. Die starre, fast maskenhafte Darstellung der Gesichter verstärkt diesen Eindruck. Die Augen, die so aufmerksam erscheinen, scheinen doch keine Verbindung zueinander aufzunehmen, was einen subtilen Unterton von Entfremdung erzeugt.
Möglicherweise thematisiert das Werk die Masse, die Anonymität des Einzelnen in der Gesellschaft oder die Schwierigkeit, wahre Verbindung und Identität in einer konformistischen Welt zu finden. Die wiederholte Verwendung ähnlicher Gesichtszüge könnte auf einen Verlust der Individualität oder die Uniformität gesellschaftlicher Erwartungen hinweisen. Es entsteht der Eindruck einer stillen, passiven Beobachtung, die jedoch keine aktive Teilnahme an der Welt erfordert. Der Eindruck eines melancholischen Schweigens liegt über dem Werk.