A study 1906 35x26.5cm Charles Frederick Goldie (1870-1947)
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Charles Frederick Goldie – A study 1906 35x26.5cm
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Das Haar ist dunkel und kurz geschnitten, wobei einzelne Strähnen ungeordnet wirken. Ein auffälliges Schmuckstück – ein länglicher Anhänger aus Federn oder ähnlichem Material – hängt an seinem Ohr herunter. Um seinen Hals trägt er eine Art Umhang oder Schulterdecke, die mit vertikalen Streifen in dunklen Grüntönen und Gelb-Gold gehalten ist. Diese Farbgebung verleiht dem Bild eine gewisse Opulenz und könnte auf einen hohen sozialen Status des Dargestellten hindeuten.
Die Beleuchtung ist dramatisch: ein helles Licht fällt von links auf das Gesicht, wodurch die Konturen betont und Schatten entstehen, die Tiefe erzeugen. Der Hintergrund ist dunkel gehalten und wirkt verschwommen, was die Aufmerksamkeit vollends auf den Mann lenkt. Ein fragmentarischer, vertikaler Musterbereich ist im oberen Bildbereich angedeutet, dessen Bedeutung unklar bleibt; er könnte eine Wand oder einen Vorhang darstellen.
Die Malweise ist realistisch, mit einer sorgfältigen Wiedergabe der Textur von Haut und Gewebe. Die Pinselstriche sind fein und präzise ausgeführt, was die Detailtreue unterstreicht.
Subtextuell könnte das Bild als Studie für eine Porträtdarstellung verstanden werden. Der ernste, nachdenkliche Gesichtsausdruck des Dargestellten lässt auf eine gewisse Würde und innere Stärke schließen. Die Schmuckstücke und die Kleidung deuten auf eine kulturelle Identität hin, deren genaue Herkunft nicht explizit erkennbar ist. Die Dunkelheit des Hintergrunds verstärkt den Eindruck von Isolation oder Kontemplation. Insgesamt vermittelt das Bild einen Eindruck von Respekt vor dem Individuum und dessen kulturellem Erbe.