a hot day 1901 43.7x35.9cm Charles Frederick Goldie (1870-1947)
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Charles Frederick Goldie – a hot day 1901 43.7x35.9cm
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Besondere Aufmerksamkeit erregt das ausgeprägte Tätowierungsmuster, welches sein Gesicht bedeckt. Diese traditionelle Körperkunst deutet auf eine tiefe kulturelle Verwurzelung hin und signalisiert möglicherweise einen hohen sozialen Status oder eine besondere Bedeutung innerhalb seiner Gemeinschaft. Die kunstvollen Muster kontrastieren jedoch mit der westlichen Kleidung – einem dunklen Anzug mit weißer Hemdfront – die er trägt, was eine interessante Konstellation schafft. Diese Kombination von traditionellen Elementen und moderner Bekleidung lässt auf einen Mann schließen, der sich an den Schnittpunkt zweier Welten befindet.
Die langen, hängenden Ohrringe, vermutlich aus Pounamu (grünem Neuseeland-Jade), verstärken das Gefühl kultureller Identität und tragen zur Komposition des Bildes bei. Sie lenken den Blick des Betrachters und unterstreichen die Würde des Porträtierten.
Der dunkle Hintergrund lässt die Figur stärker hervortreten und konzentriert die Aufmerksamkeit auf sein Gesicht und seine Kleidung. Die Farbgebung ist gedämpft, mit einem vorherrschenden Grün- und Brauntönen, was eine Atmosphäre der Ruhe und Kontemplation erzeugt.
Die Malweise wirkt realistisch, doch gleichzeitig findet sich ein gewisser Impressionismus in der Behandlung des Lichts und der Schatten, der dem Bild eine gewisse Tiefe verleiht. Insgesamt hinterlässt das Gemälde den Eindruck einer stillen Würde und eines Mannes, der die Last seiner Geschichte und Kultur trägt. Es wirft Fragen nach Identität, Tradition und dem Wandel der Zeit auf, ohne diese explizit zu beantworten.