No Koora te Cigaretti 1912 38.1x30.5cm Charles Frederick Goldie (1870-1947)
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Charles Frederick Goldie – No Koora te Cigaretti 1912 38.1x30.5cm
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Das Gesicht des Dargestellten ist von tiefen Furchen durchzogen, die ein Leben voller Erfahrungen und möglicherweise auch Entbehrungen widerspiegeln. Die Haut wirkt gebräunt und rau, was auf eine lange Zeit im Freien hindeutet. Besonders auffällig sind die Lippen, die dunkel geschminkt oder gefärbt sind, sowie die markanten Tätowierungen oder Schminke im Bereich des Mundes und der Wangen. Diese Details könnten rituellen Bedeutungen unterliegen oder als Zeichen der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe dienen.
Das Haar ist lang, wild und von einem grünlichen Schimmer durchzogen, was einen ungewöhnlichen Kontrast zum Rest der Farbgebung bildet. Es könnte sich um eine bewusste künstlerische Entscheidung handeln, die dem Porträt eine gewisse Exotik verleiht oder aber auch auf bestimmte kulturelle Praktiken hinweist.
Der Dargestellte trägt ein Tuch in Gelb- und Grüntönen, das locker um den Hals drapiert ist. Die Textur des Stoffes scheint grob zu sein, was die rustikale Natur der Darstellung unterstreicht. Im Mund hält er eine Zigarette, deren Rauch sich kaum sichtbar abzeichnet. Dieser Detail könnte als Kommentar zur Modernisierung oder zum Einfluss westlicher Kultur auf indigene Gemeinschaften interpretiert werden.
Der Hintergrund ist verschwommen und besteht aus warmen Brauntönen und goldenen Akzenten. Er wirkt wie eine abstrakte Wand oder ein Vorhang, der die Aufmerksamkeit des Betrachters gezielt auf das Gesicht des Dargestellten lenkt. Die Malweise ist eher impressionistisch, mit sichtbaren Pinselstrichen und einer lockeren Farbgebung.
Subtextuell könnte dieses Bild als Auseinandersetzung mit Identität, Kultur und dem Wandel der Zeit verstanden werden. Der Dargestellte wirkt weder bemüht noch feindselig, sondern eher nachdenklich und stoisch. Er scheint den Betrachter direkt anzusehen, was eine gewisse Herausforderung oder einen stillen Appell implizieren könnte. Die Kombination aus traditionellen Elementen (Gesichtsbemalung, Haar) und modernen Einflüssen (Zigarette) deutet auf die komplexe Realität indigener Gemeinschaften hin, die sich zwischen Tradition und Moderne bewegen müssen. Es ist ein Porträt, das mehr Fragen aufwirft als es beantwortet, und den Betrachter dazu anregt, über die dargestellte Person und ihre Geschichte nachzudenken.