Les Laveuses Arthur Melville (1855-1904)
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Arthur Melville – Les Laveuses
Ort: The Fine Art Society, London.
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Die Farbgebung ist gedämpft und erdverbunden; dominieren doch Brauntöne, Grautöne und ein schmutziges Grün. Diese Farbwahl verstärkt den Eindruck der Tristesse und des einfachen Lebens. Das Licht fällt diffus auf die Szene, es erzeugt keine starken Kontraste, sondern trägt zur allgemeinen Stimmung der Schwere bei.
Die Komposition ist horizontal angelegt, was die Weite des Ortes betont. Die Waschfrauen sind nicht isoliert dargestellt; sie bilden eine Gruppe, deren gemeinschaftliche Arbeit jedoch keinen Anschein von Freude oder Erleichterung vermittelt. Im Hintergrund lassen sich Gebäude und weitere Figuren erkennen, die in der Unschärfe verschwimmen und den Fokus auf die unmittelbarere Handlung lenken.
Die Darstellung wirkt realistisch, doch gleichzeitig ist sie durch eine gewisse Impressionistik gefärbt. Die Pinselstriche sind sichtbar und tragen zur Textur des Bildes bei. Es entsteht ein Eindruck von Momenthaftigkeit und flüchtigen Eindrücken.
Subtextuell könnte das Werk als Kommentar zum sozialen Leben der Arbeiterklasse interpretiert werden. Die Waschfrauen repräsentieren eine Bevölkerungsgruppe, die oft übersehen und marginalisiert wird. Ihre Arbeit ist mühsam und wenig prestigeträchtig, und ihre Darstellung im Bild vermittelt ein Gefühl von Resignation und Entbehrung. Gleichzeitig kann man in der Gemeinschaftlichkeit der Frauen auch einen Hauch von Solidarität und gegenseitiger Unterstützung erkennen. Die Szene fängt einen Augenblick des Alltags ein, der gleichzeitig universelle Themen wie Arbeit, Armut und soziale Ungleichheit berührt.