The Doge Renier Zeno and his wife, founders and benefactors of the hospice Palma il Giovane (Jacopo Negretti) (1548/50-1628)
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Palma il Giovane – The Doge Renier Zeno and his wife, founders and benefactors of the hospice
Ort: Oratory of Crociferi (Oratorio dei Crociferi), Venice.
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Im unteren Bereich der Komposition sind zahlreiche Personen angeordnet, die in einer formalen Gruppierung zusammengehalten werden. Ein älteres Ehepaar nimmt die zentrale Position ein. Der Mann, vermutlich eine hochrangige Persönlichkeit aufgrund seiner Gewandung und Haltung, hält ein Schriftstück oder Dokument in seinen Händen. Seine Frau sitzt neben ihm, ihr Gesichtsausdruck wirkt würdevoll und aufmerksam. Um sie herum versammelt sich eine Gesellschaft von Männern unterschiedlichen Alters und sozialem Status. Einige tragen prunkvolle Kleidung, andere wirken bescheidener. Eine ältere Frau mit einem weißen Kopftuch befindet sich im vorderen Bereich, ihre Gestik deutet auf Demut oder Dankbarkeit hin.
Die Anordnung der Figuren suggeriert eine Szene des Segens oder der Anerkennung. Es scheint, als ob die dargestellten Personen Zeugen des göttlichen Ereignisses werden und durch dieses Ereignis selbst legitimiert oder gesegnet werden. Die Verbindung zwischen dem himmlischen Bereich und den irdischen Protagonisten wird durch das Licht betont, welches von oben auf die Figuren im Vordergrund fällt.
Die Komposition ist stark hierarchisch aufgebaut. Das Ehepaar in der Mitte nimmt eine privilegierte Position ein, was ihre Bedeutung für die dargestellte Handlung unterstreicht. Die Anwesenheit des Schriftstücks deutet möglicherweise auf einen Akt der Stiftung oder eines testamentarischen Vermerks hin, was den Kontext einer philanthropischen Handlung nahelegt.
Die Farbgebung ist warm und opulent, mit einem starken Einsatz von Rot-, Gold- und Brauntönen. Diese Farben verstärken die Atmosphäre von Würde, Reichtum und religiöser Bedeutung. Die Kontraste zwischen Licht und Schatten tragen zur Dramatik der Szene bei und lenken den Blick des Betrachters auf die zentralen Figuren. Insgesamt erweckt das Bild den Eindruck einer feierlichen Zeremonie oder eines historischen Ereignisses, das von göttlicher Gunst begleitet wird.