die funf sinne gesicht Hans Makart (1840-1884)
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Hans Makart – die funf sinne gesicht
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Die Darstellung der Frau ist von einer deutlichen, fast schon theatralischen Inszenierung geprägt. Ihr Blick ist auf einen Spiegel gerichtet, den sie in der Hand hält. Dieser Spiegel ist ein zentrales Element der Komposition und lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die Selbstreflexion und die Beschäftigung mit dem eigenen Bild. Ein kleiner, weißer Hase, der sich am Boden zu ihren Füßen befindet, scheint ebenfalls auf sie zu blicken.
Die Farbgebung ist durch tiefe, erdige Töne dominiert. Dunkelbraune und grüne Farbtöne prägen den Hintergrund und verstärken den Eindruck von Wildheit und Verstecktheit. Die Haut der Frau wird hingegen durch warme, goldene Töne hervorgehoben. Ein helles Licht fällt von oben auf sie und betont die Konturen ihres Körpers.
Die Komposition wirkt trotz der vertikalen Ausrichtung dynamisch. Die wehenden Haare der Frau, die sich um ihren Kopf und Schultern schlingen, erzeugen Bewegung. Auch die Darstellung der Vegetation, mit ihren üppigen Blättern und Ranken, trägt zur dynamischen Wirkung bei.
Verschiedene Interpretationen sind möglich. Die Spiegelung könnte für die Vanitas-Thematik stehen, die Vergänglichkeit der Schönheit und des Lebens thematisierend. Der Hase könnte als Symbol für Sinnlichkeit und Begierde gedeutet werden. Auch die Verbindung zur Natur, die durch die Vegetation und die nackte Darstellung der Frau hergestellt wird, deutet auf eine Rückbesinnung auf ursprüngliche Zustände und eine Ablehnung gesellschaftlicher Konventionen hin. Insgesamt lässt die Darstellung Raum für eine tiefere Auseinandersetzung mit Themen wie Selbstwahrnehmung, Sinnlichkeit, Vergänglichkeit und der Beziehung zwischen Mensch und Natur. Die zentrale Position der Frau und die dramatische Beleuchtung unterstreichen die Bedeutung dieser Themen für den Künstler.