Noli me tangere Jan Brueghel the Younger (1601-1678)
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Jan Brueghel the Younger – Noli me tangere
Ort: Private Collection
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Die männliche Figur trägt ein leuchtend rotes Gewand und scheint sich von ihr abzuwenden, wobei er eine Hand ausstreckt, als wollte er sie zurückhalten oder eine Distanz wahren. Sein Körper ist von einem warmen Licht umgeben, das ihn von der restlichen Szene abhebt. Er stützt sich auf einen Stab, der eine gewisse Autorität oder spirituelle Bedeutung andeutet.
Die Komposition ist von einer Fülle an Details geprägt. Links im Bild erhebt sich eine Mauer mit einer kleinen Brunnenanlage, aus der Wasser in einen dekorativen Topf fließt. Um die Figuren herum sind zahlreiche Töpfe mit Pflanzen und Blumen angeordnet, was die Szene mit Leben und Farbenfülle erfüllt. Verschiedene Vögel haben sich in der Nähe versammelt, einige sitzen auf den Töpfen, andere fliegen in der Luft.
Im Hintergrund erstreckt sich eine weite Landschaft mit Bäumen, Hügeln und einem sanften Horizont, der von einem hellen Himmelslicht durchzogen wird. Die Landschaft vermittelt ein Gefühl von Frieden und Ewigkeit.
Die Darstellung suggeriert eine gewisse Spannung. Die Frau scheint eine Bitte zu äußern oder eine Verbindung herzustellen zu wollen, während die männliche Gestalt diese Verbindung ablehnt. Die abweisende Geste, verbunden mit der roten Kleidung, könnte eine Distanz zwischen irdischem und spirituellem Bereich symbolisieren. Die Fülle an Natur und die friedliche Landschaft stehen im Kontrast zu der subtilen, aber spürbaren Ablehnung, die in der Szene vermittelt wird. Der Korb und die Katze könnten auf häusliche Wärme und Zuneigung hindeuten, die jedoch von der dargestellten Situation nicht erfüllt werden können. Die Gesamtwirkung ist eine von stiller Melancholie und einer ergründlichen Spannung zwischen Nähe und Distanz.