art 749 Georges Seurat (1859-1891)
Georges Seurat – art 749
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Maler: Georges Seurat
Er malte lieber auf Holzplatten als auf Leinwand. Später, als er beschloss, ein großes Werk zu schaffen, verfolgte er das Ziel, auf sich aufmerksam zu machen. Und 1883 stellte er seine Gemälde auf dem Salon sowie auf der Ersten Ausstellung unabhängiger Künstler aus. Für eines seiner großen Gemälde, das Sera ein Jahr lang malte, reagierte die Jury jedoch negativ. Später organisierte er eine eigene Ausstellung, auf der er mehrere Werke präsentierte, darunter auch das erste.
Beschreibung des Gemäldes "Pferd" von Georges Seurat
Er malte lieber auf Holzplatten als auf Leinwand. Später, als er beschloss, ein großes Werk zu schaffen, verfolgte er das Ziel, auf sich aufmerksam zu machen. Und 1883 stellte er seine Gemälde auf dem Salon sowie auf der Ersten Ausstellung unabhängiger Künstler aus. Für eines seiner großen Gemälde, das Sera ein Jahr lang malte, reagierte die Jury jedoch negativ. Später organisierte er eine eigene Ausstellung, auf der er mehrere Werke präsentierte, darunter auch das erste. Dennoch waren die Meinungen geteilt, wobei ein hoher Prozentsatz an Negativität vorherrschte.
So bezeichnete ein Jurymitglied die Gemälde als unverständlich, völlig misslungen und grauenhaft, ohne Sinn und mit einer weit hergeholten Prämisse. Sera war jedoch auch damit zufrieden, beendete aber seine Zusammenarbeit mit dem Salon. Dort lernte er den berühmten Paul Signac kennen, mit dem er gemeinsam eine neue Maltechnik entwickelte, die sie Pointillismus nannten.
Seine Gemälde von Georges Seurat zeichnen sich durch eine optische Analyse in Verbindung mit intensiven Farbkombinationen und einer sorgfältig konstruierten Komposition aus. Da Sera eine so originelle Maltechnik entwickelt hatte, litt er selbst darunter, denn sie war sehr komplex und arbeitsintensiv. Aus diesem Grund schuf der Künstler in seinem kurzen Leben nur sieben große Gemälde, von denen viele Pferde, sein Lieblingstier, darstellten. Dieses Gemälde zeigt zum Beispiel ein einsames Pferd, das möglicherweise vor einen Wagen gespannt ist, den der Betrachter nicht sehen kann. Und das ist kein Zufall. In Sera gab es keine Zufälle, alles hatte einen Sinn. In dem Bild spiegelt das einsame Tier das innere Wesen des Autors, seine Gefühle und seine Einsamkeit wider, obwohl der Künstler eine Familie und ein kleines Kind hat. Doch die inneren Komplexe, die er hegte, waren nicht unbegründet. Die triviale Behandlung seiner Bilder und das Unverständnis der Kunstexperten für seine innovative Maltechnik bedrückten ihn. Leider war sein Leben kurz. Sein Tod ereilte ihn in der Blüte seiner Jugend, im Alter von 32 Jahren.
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Vor dieser lebendigen Kulisse befindet sich ein Pferd, das an einen Wagen oder eine Kutsche gebunden zu sein scheint. Das Tier ist in dunklen, erdigen Farbtönen gehalten, was einen deutlichen Kontrast zur strahlenden Umgebung bildet und die Aufmerksamkeit des Betrachters auf es lenkt. Die Darstellung des Pferdes ist reduziert, fast schematisch, aber dennoch mit einer gewissen Würde. Der Kopf des Tieres ist leicht geneigt, was einen Eindruck von Nachdenklichkeit oder Müdigkeit vermittelt.
Im Hintergrund ragen mehrere Bäume auf, deren Blätter in verschiedenen Grüntönen und mit vereinzelten orangefarbenen Akzenten gemalt sind. Die Bäume sind nicht detailliert wiedergegeben, sondern eher als Farbflächen behandelt, die sich ineinander verschmelzen. Diese lockere Malweise verstärkt den Eindruck von Bewegung und Lebendigkeit.
Der Horizont ist unscharf und verschwimmt mit dem Himmel, der ebenfalls in hellen Tönen gehalten ist. Eine kleine, blaue Figur im Hintergrund scheint ein Kind zu sein, das dem Pferd vielleicht etwas zuwirft oder es auf andere Weise beschäftigt.
Die Malweise ist charakteristisch für den Impressionismus, mit kurzen, schnellen Pinselstrichen, die den flüchtigen Eindruck des Augenblicks einfangen sollen. Die Farben sind intensiv und werden nicht gemischt, sondern nebeneinander gesetzt, um durch die optische Mischung im Auge des Betrachters einen lebendigen Effekt zu erzielen.
Ein möglicher Subtext dieser Darstellung könnte die Beziehung zwischen Mensch und Natur sein. Das Pferd, als Arbeitstier, steht im Dienste des Menschen, ist aber gleichzeitig Teil der Natur. Die Szene vermittelt eine ruhige, besinnliche Stimmung, die die Schönheit und Einfachheit des Landlebens feiert. Die leichte Abstraktion und die reduzierten Formen verleihen dem Bild eine zeitlose Qualität. Es könnte auch eine Reflexion über die Vergänglichkeit der Zeit und die zyklische Natur der Jahreszeiten sein, verkörpert durch das blühende Feld im Sommer.