#45160 Arturo Souto
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Arturo Souto – #45160
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Die Komposition wirkt beengt; die Figur scheint in ihrem Raum gefangen zu sein. Der Hintergrund ist düster gehalten, mit diffusen, warmen Farbtönen, die an ein flackerndes Feuer oder eine schwindende Glut erinnern könnten. Diese Farbgebung trägt zur Atmosphäre der Isolation und des Verfalls bei.
Auf dem Tisch vor der Frau sind mehrere Gegenstände arrangiert: Eine Flasche Alkohol, ein Glas und ein Teller mit zwei gebratenen Fischen. Die Anordnung wirkt beiläufig, fast schon zufällig, verstärkt aber die Darstellung einer existentiellen Notlage. Der Fisch, traditionell ein Symbol für Fruchtbarkeit und Überfluss, erscheint hier reduziert auf eine nackte Nahrungsquelle, entleert von jeglicher symbolischer Tiefe. Die Flasche Alkohol deutet möglicherweise auf einen Versuch hin, die Realität zu betäuben oder Trost zu suchen.
Der Farbton der Haut der Frau ist dunkelbraun und wirkt fast erdig, was eine Verbindung zur Natur und vielleicht auch zu einer sozialen Randgruppe suggeriert. Die grobe Pinselführung verleiht dem Werk eine rohe, unmittelbare Qualität. Es entsteht ein Eindruck von Einfühlungsvermögen in das Leid des dargestellten Individuums.
Die Malerei scheint weniger eine konkrete narrative Darstellung als vielmehr eine Allegorie auf Verlust, Einsamkeit und die Suche nach Halt in einer entfremdeten Welt zu sein. Die Subtexte sind von Resignation und stiller Verzweiflung geprägt, ohne jedoch einen klaren Ausweg oder eine Erlösung anzudeuten. Es ist ein Bild, das den Betrachter dazu anregt, über die Bedingungen menschlichen Daseins nachzudenken.