#45201 Arturo Souto
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Arturo Souto – #45201
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Die Figuren sind stilisiert und wirken monumental, fast wie in einer Holzschnitttechnik ausgeführt. Gesichter sind nur angedeutet, die Individualität der Personen scheint untergeordnet zu sein. Man erkennt Frauen mit Kopftüchern, vermutlich Bauernfrauen oder Landarbeiterinnen, sowie einige Männerfiguren, deren Rollen weniger deutlich erkennbar sind. Über ihnen erheben sich grob gezeichnete Rinder, die eine bedrohliche Präsenz ausstrahlen.
Die Komposition ist dicht und überladen. Die Figuren scheinen sich gegenseitig zu berühren oder fast zu überlappen, was den Eindruck von Enge und sozialer Ausgrenzung verstärkt. Es entsteht ein Gefühl der Hilflosigkeit und des Eingeschlossenseins. Der Betrachter wird in diese Welt hineingezogen, fühlt die Last der Umstände mit.
Die Darstellung lässt Raum für Interpretationen. Es könnte sich um eine Szene aus dem bäuerlichen Leben handeln, jedoch nicht idealisiert, sondern schonungslos realistisch dargestellt. Die Tiere könnten als Symbol für die harte Arbeit und das Überleben in einer unwirtlichen Umgebung verstanden werden. Es liegt ein Hauch von Melancholie und Resignation über der Darstellung, was auf eine existenzielle Notlage hindeuten könnte. Der Künstler scheint weniger an der Abbildung konkreter Ereignisse interessiert zu sein als vielmehr an der Vermittlung eines Gefühlszustands – dem des Kampfes ums Dasein in einer entmenschlichten Welt. Die fehlende Perspektive und die flachen Formen tragen zur erdrückenden Atmosphäre bei.