The Penitent Magdalen Carlo Cignani (1628-1719)
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Carlo Cignani – The Penitent Magdalen
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Farbgebung ist warm gehalten, dominiert von erdigen Tönen wie Ocker, Braun und Rotbraun. Diese Farbwahl verstärkt das Gefühl der Intimität und des Nachdenkens. Ein starker Hell-Dunkel-Kontrast prägt die Komposition; ein Lichtstrahl fällt von oben auf die Frau und das Buch, während der Hintergrund in tiefes Dunkel getaucht ist. Dieser Chiaroscuro-Effekt lenkt den Blick unmittelbar auf die zentrale Figur und betont ihre emotionale Intensität.
Die Darstellung der Frau deutet auf eine tiefe spirituelle Erfahrung hin. Die Gebärde des Verbergens des Gesichts, das konzentrierte Lesen oder Studieren des Buches lassen vermuten, dass sie sich mit religiösen Texten auseinandersetzt oder in Gebet versunken ist. Es entsteht ein Eindruck von Buße und Umkehr.
Der Tisch, auf dem das Buch liegt, trägt neben diesem eine weitere, unbestimmbare Gegenstände – möglicherweise ein Krug oder Gefäß. Diese Details könnten symbolische Bedeutung haben, beispielsweise als Hinweis auf die Nächstenliebe oder die Gabe der Vergebung. Die Beschädigungen des Bildes, insbesondere die sichtbaren Risse und Abplatzungen, verleihen dem Werk eine zusätzliche Ebene der Patina und erinnern an die Vergänglichkeit irdischer Dinge. Sie könnten auch als Metapher für die Last der Sünde oder die Narben der Vergangenheit interpretiert werden.
Insgesamt vermittelt das Gemälde ein Gefühl von stiller Kontemplation, Reue und spiritueller Suche. Die Künstlerin hat es geschafft, durch eine gekonnte Lichtführung und Farbgebung sowie durch die subtile Darstellung der Figur eine Atmosphäre der Innigkeit und des Glaubens zu schaffen.