The clownesse cha-u-kao Henri De Toulouse-Lautrec (1864-1901)
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Henri De Toulouse-Lautrec – The clownesse cha-u-kao
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Die Gesichtszüge sind betont, mit einer deutlichen Lippenlinie und einer leicht melancholischen Miene. Der Ausdruck wirkt nachdenklich, fast distanziert, was im Kontrast zu der üblichen, ausgelassenen Atmosphäre des Zirkus oder der Varieté-Bühne steht. Die Hautfarbe ist hell, fast wachsartig, was der Figur eine gewisse Unheimlichkeit verleiht.
Der Hintergrund ist unscharf und abstrakt gehalten. Wir erkennen schemenhafte Strukturen, die an Bühnenkulissen oder architektonische Elemente erinnern könnten. Die Farbgebung ist hier in Blau- und Grüntönen gehalten, die den dunklen Farben des Kostüms entgegenwirken und eine gewisse Tiefe erzeugen. Die Verwendung von schnellen, breiten Pinselstrichen lässt die Malweise expressiv und spontan wirken.
Die Pose der Frau ist ruhig, sie hält die Hände in die Hüfte gestemmt, was eine gewisse Selbstsicherheit und Würde suggeriert. Gleichzeitig strahlt die Darstellung eine gewisse Verletzlichkeit und Einsamkeit aus. Es entsteht der Eindruck einer Künstlerin, die hinter der Maske des Clowns oder der Artistein tiefere Gedanken und Gefühle verbirgt.
Man könnte den Eindruck gewinnen, dass hier nicht nur die äußere Erscheinung einer Bühnenkünstlerin dargestellt wird, sondern auch eine Reflexion über die Rolle der Frau in der Gesellschaft, über die Notwendigkeit, eine bestimmte Rolle zu spielen, auch wenn sie im Inneren etwas anderes fühlt. Die Darstellung evoziert eine Ahnung von Melancholie und Entfremdung, die hinter der oberflächlichen Fassade einer Unterhaltungsdarstellerin verborgen liegt. Der Kontrast zwischen dem fröhlichen Kostüm und dem nachdenklichen Gesicht verstärkt diesen Eindruck.