#30767 Higinio Mallebrera
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Higinio Mallebrera – #30767
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Kleidung des Mannes besteht aus einem weißen Hemd unter einer blauen Jacke. Das Blau der Jacke dominiert die Farbgebung und wirkt durch seine Intensität fast schon überwältigend. Der Kontrast zwischen dem Weiß des Hemdes und dem tiefen Blau verstärkt die Präsenz des Porträtierten und lenkt den Blick auf sein Gesicht.
Der Hintergrund ist bemerkenswert: Ein dynamisches, wellenförmiges Muster in verschiedenen Blautönen erstreckt sich hinter der Figur. Diese Bewegung im Hintergrund steht im Kontrast zur statischen Pose des Mannes und könnte eine metaphorische Darstellung innerer Unruhe oder verborgener Tiefe andeuten. Die dunkle, fast schwarze Umrandung des Bildes verstärkt diesen Effekt noch zusätzlich, indem sie die Aufmerksamkeit vollständig auf das Porträt lenkt und es von der Umgebung isoliert.
Die Malweise wirkt schlicht und direkt, ohne übermäßige Detailtreue oder verspielte Effekte. Dies trägt zur Gesamtwirkung der Formalität und Ernsthaftigkeit bei. Die Jahreszahl 1922 in der unteren rechten Ecke verweist auf den Entsteigungszeitpunkt des Werkes und könnte Hinweise auf die gesellschaftlichen und künstlerischen Strömungen dieser Epoche liefern.
Subtextuell könnte das Porträt als Darstellung eines Mannes verstanden werden, der sich einer inneren Zerrissenheit oder einem Konflikt zwischen Tradition und Moderne stellen muss. Die Kombination aus traditionellem Aussehen (langes Haar, Bart) und dem modernen Hintergrundmuster lässt Raum für Interpretationen über Identität, Veränderung und die Suche nach Orientierung in einer sich wandelnden Welt. Es könnte auch als eine Reflexion über das Individuum im Angesicht der Geschichte interpretiert werden.