#19378 Marsden Hartley (1877-1943)
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Marsden Hartley – #19378
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Im Vordergrund erstreckt sich eine horizontal verlaufende Fläche, die als Wasseroberfläche interpretiert werden kann – möglicherweise ein See oder ein Fluss. Diese Fläche ist in einem hellen, fast silbrigen Farbton gemalt, was einen Kontrast zur dunkleren Berglandschaft bildet. Am Ufer ragt ein einzelner, dunkelgrüner Baumstamm empor, der als zentrales Element in der unteren Bildhälfte fungiert. Die restliche Vordergrundzone ist von einer Reihe von Bäumen und Büschen besiedelt, die ebenfalls in dunklen Grüntönen gehalten sind.
Die Malweise ist von einer gewissen Reduktion und Vereinfachung geprägt. Die Formen sind geometrisch angelegt und wirken fast skizzenhaft. Die Pinselstriche sind sichtbar und verleihen dem Werk eine gewisse Rauheit und Unmittelbarkeit.
Es liegt die Vermutung nahe, dass hier eine Auseinandersetzung mit der Natur in ihrer zeitlosen und unberührten Schönheit dargestellt wird. Die Monumentalität der Berge im Kontrast zur kleinen, isolierten Baumgestalt könnte eine Reflexion über die menschliche Position in der Welt implizieren – eine Position der Vergänglichkeit angesichts der unerschütterlichen Macht der Natur. Auch die gedämpfte Farbpalette trägt zu einer Atmosphäre der Kontemplation und Stille bei. Die Darstellung wirkt wie eine Momentaufnahme, eingefangen in einer stillen, winterlichen Landschaft.