The Raising of Lazarus, probably 1497, 65.5x80.5 c Benozzo (Benozzo di Lese) Gozzoli (c.1420-1497)
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Benozzo Gozzoli – The Raising of Lazarus, probably 1497, 65.5x80.5 c
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Ein zentraler Mann, vermutlich der Protagonist des Geschehens, steht leicht erhöht vor dem Grab. Seine Haltung ist dynamisch, seine Geste deutet auf eine Bitte oder einen Befehl hin. Er scheint die Kontrolle über die Situation zu übernehmen und lenkt die Aufmerksamkeit der Anwesenden auf das, was unmittelbar bevorsteht.
Das Grab selbst ist ein dunkler, klaffender Schlund, der einen Kontrast zur hellen Landschaft im Hintergrund bildet. Dieser Kontrast verstärkt die Dramatik des Augenblicks und unterstreicht die Bedeutung des Geschehens.
Hinter dem Grab erstreckt sich eine detaillierte Landschaft. Eine Stadt mit Türmen und Dächern liegt eingebettet in sanfte Hügel, die in ein warmes, goldenes Licht getaucht sind. Ein einzelner Palmenbaum ragt majestätisch auf, sein Wipfel scheint den Himmel zu berühren. Die Landschaft wirkt friedlich und idyllisch, was einen starken Kontrast zur Szene vor dem Grab bildet.
Die Komposition ist durchdacht aufgebaut. Der Blick des Betrachters wird zunächst von der Gruppe Männer im Vordergrund angezogen, dann aber in die detaillierte Landschaft gelenkt. Diese Gegenüberstellung von Nähe und Ferne, von Dunkelheit und Licht, verstärkt die emotionale Wirkung der Szene.
Die Farbgebung ist warm und harmonisch. Die Brauntöne und Rottöne der Gewänder stehen im Kontrast zu den Grüntönen der Vegetation und dem goldenen Licht der Landschaft. Diese Farbkombination erzeugt eine Atmosphäre von Würde und Erhabenheit.
Es lässt sich vermuten, dass die Darstellung nicht nur eine narrative Funktion erfüllt, sondern auch tiefere theologische Aspekte berührt. Die Auferstehung eines Verstorbenen deutet auf die Macht Gottes hin und versinnbildlicht Hoffnung und Erlösung. Der Kontrast zwischen dem Grab als Ort des Todes und der blühenden Landschaft als Symbol für das Leben unterstreicht diese Botschaft. Die sorgfältige Detailgenauigkeit in der Darstellung der Figuren und der Landschaft zeugt von einer tiefen Religiosität und einem ausgeprägten künstlerischen Können.