A study of Venus Francois Boucher (1703-1770)
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Francois Boucher – A study of Venus
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Der Blick der Frau ist nach rechts gerichtet, leicht geneigt und mit einer gewissen Melancholie oder Nachdenklichkeit erfüllt. Sie hält in der Hand einen kleinen Zweig oder eine einzelne Blüte, die sie fast schon achtlos betrachtet. Diese Geste verleiht der Darstellung eine gewisse Intimität und eine Ahnung von Vergänglichkeit.
Die Darstellung wirkt wie eine Studie, ein Vorläufer für ein größeres Werk. Die lose, fast skizzenhafte Ausführung lässt auf eine unmittelbare Beobachtung schließen, die der Künstler ohne große Beschönigung festhalten wollte. Es ist nicht der Versuch einer idealisierten Schönheit, sondern die Darstellung einer Frau in einem Moment der Ruhe und Kontemplation.
Der Hintergrund ist nur grob angedeutet, wodurch die gesamte Aufmerksamkeit auf die Figur gelenkt wird. Die unvollständige Ausarbeitung des Hintergrundes trägt dazu bei, dass die Frau aus der Zeichnung herauszutreten scheint und eine unmittelbare Verbindung zum Betrachter aufbaut.
Es liegt der Eindruck vor, dass es sich um eine Darstellung von Anmut und Sinnlichkeit handelt, jedoch ohne Voyeurismus. Vielmehr scheint der Künstler die Schönheit des menschlichen Körpers in seiner natürlichen Form zu erkunden und die Zartheit und Verletzlichkeit der weiblichen Figur hervorzuheben. Die Zeichnung vermittelt einen Hauch von Melancholie und eine Ahnung von vergänglicher Schönheit.