#16067 Odilon Redon (1840-1916)
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Odilon Redon – #16067
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Der obere Falter ist in warmen Gelb- und Brauntönen gehalten und zeigt einen markanten, fast katzenhaarartigen Körper. Seine Flügel sind breit und zeigen dunkle Bänderung. Ein kleiner, orangefarbener Schmetterling schwebt oberhalb rechts davon, fast wie ein flüchtiger Gedanke.
Weiter unten ist ein Falter in Lilatönen dargestellt, dessen Flügel mit feinen, roten Linien versehen sind. Dieser Falter wirkt fast wie ein zarter, filigraner Schmuck. Direkt darunter befindet sich ein Schmetterling mit einem auffälligen Muster aus schwarzen Flecken auf hellem Grund. Er strahlt eine gewisse Lebendigkeit und Bewegung aus.
Die beiden unteren Motive sind in Blau- und Grünnuancen ausgeführt. Der blaue Falter wirkt fast verschwommen und ätherisch, als wäre er kurz davor, zu verschwinden. Der grüne Falter hingegen ist dichter und konzentrierter in seiner Darstellung, mit roten Punkten, die einen Kontrast bilden.
Die Anordnung der Falter wirkt zufällig, aber dennoch bewusst. Es entsteht ein Eindruck von Fragilität und Vergänglichkeit. Die Auswahl der Farben und die lockere Aquarelltechnik tragen dazu bei, eine Stimmung von zarter Schönheit und unbeständiger Natur zu erzeugen. Die Motive könnten als Metapher für die flüchtige Natur des Lebens oder für die Schönheit der Natur im Allgemeinen interpretiert werden. Der schlichte Hintergrund verstärkt die Isolation der einzelnen Motive und betont ihre individuelle Erscheinung. Es liegt eine gewisse Melancholie über der Darstellung, die durch die Farbpalette und die leicht unsicheren Linien verstärkt wird.