Redon Profile and flowers, 1912 Pastel on paper, 70.2 x 55. Odilon Redon (1840-1916)
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Odilon Redon – Redon Profile and flowers, 1912 Pastel on paper, 70.2 x 55.
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Das Kleid der dargestellten Person ist in warmen Braun- und Ockertönen gehalten, was die Gesamtwirkung des Bildes erdend wirkt. Der Hals wird von einem dunkleren, abgesetzten Kragen betont, der die Silhouette verfeinert.
Rechts von der Frau ergießt sich eine üppige Fülle von Blumen in den Bildraum. Die Farbpalette ist hier vielfältiger, mit Rot-, Blau- und Weißtönen, die dynamisch miteinander kontrastieren. Die Blüten scheinen in ungeordneter Fülle zu wachsen, was dem Bild eine gewisse Lebendigkeit verleiht.
Der Hintergrund ist in gedämpften Grautönen und Violett gehalten, was die Figuren und die Blumen stärker in den Vordergrund treten lässt. Die Struktur des Pastells ist deutlich erkennbar, was dem Bild eine taktile Qualität verleiht.
Die Komposition suggeriert eine gewisse Intimität und Kontemplation. Die Frau scheint in Gedanken versunken, während die Blumen eine Aura von Schönheit und Vergänglichkeit ausstrahlen. Es entsteht ein Eindruck von innerer Ruhe und Harmonie, der durch die gedämpfte Farbgebung und die weichen Formen unterstützt wird.
Die Wahl des Profils als Darstellungsmethode verstärkt den Eindruck von Geheimnis und Distanz. Der Betrachter wird in eine private Sphäre eingeladen, ohne jedoch Zugang zu den innersten Gedanken der Dargestellten zu erhalten. Die Blumen können als Symbol für Weiblichkeit, Fruchtbarkeit oder auch für die Vergänglichkeit des Lebens interpretiert werden, was die tieferen Subtexte des Werks unterstreicht. Das Zusammenspiel von Mensch und Natur, von Kontemplation und Schönheit, verleiht dem Bild eine besondere poetische Qualität.