Pissarro Steamboats in the Port of Rouen 1896 Camille Pissarro (1830-1903)
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Camille Pissarro – Pissarro Steamboats in the Port of Rouen 1896
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Die Komposition ist von einer diffusen Atmosphäre geprägt. Die Sichtweite ist eingeschränkt, was durch den dichten Nebel oder Dunst entsteht, der sich über das Wasser legt und die Uferlinie verschwimmt. Gebäude reihen sich am linken Flussufer aneinander, ihre Details jedoch kaum zu erkennen, sie erscheinen als silbrig-graue Formen im Hintergrund.
Die Farbpalette ist gedämpft und besteht hauptsächlich aus Grau-, Blau- und Brauntönen. Diese Farbwahl verstärkt den Eindruck von Feuchtigkeit und trübem Licht. Die Pinselstriche sind kurz und schnell gesetzt, was eine lebendige Textur erzeugt und die flüchtige Natur des Augenblicks einfängt.
Es liegt der Eindruck vor, dass es sich um eine Momentaufnahme handelt, eingefangen in einer spezifischen Tageszeit oder unter bestimmten Wetterbedingungen. Der Fokus liegt weniger auf der detaillierten Darstellung einzelner Objekte als vielmehr auf dem Gesamteindruck des Hafens und seiner Atmosphäre.
Subtextuell könnte die Malerei eine Reflexion über die Vergänglichkeit und die Auswirkungen der Industrialisierung auf die Landschaft suggerieren. Die trübe Sicht, die sich in Nebelschwaden auflösenden Formen, könnten für die Unsicherheit und den Wandel stehen, der mit dem Fortschritt einhergeht. Gleichzeitig vermittelt das Bild eine gewisse Ruhe und Melancholie, die durch die gedämpfte Farbgebung und die lockere Pinselführung verstärkt wird. Die Darstellung des Hafens als einen Ort des geschäftigen Treibens, aber auch der Stille und Kontemplation, lässt Raum für unterschiedliche Interpretationen.