Le Valhermeil, near Pontoise. (1880) Camille Pissarro (1830-1903)
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Camille Pissarro – Le Valhermeil, near Pontoise. (1880)
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Die Farbpalette dominiert durch Grüntöne – von dunklem, fast moosartigem Grün im Vordergrund bis zu helleren, leuchtenden Grüntönen auf den Hügeln und in den Baumkronen. Diese Variationen erzeugen ein Gefühl von Tiefe und suggerieren die unterschiedlichen Beschaffenheiten des Geländes. Der Himmel ist in einem hellen Blau gehalten, das durch kurze, blaue Pinselstriche erzeugt wird, welche einen dynamischen Effekt vermitteln, ohne jedoch die Ruhe der Szenerie zu stören.
Die Häuser selbst sind in gedämpften Farbtönen gehalten, vorwiegend Grau und Beige, was sie in den Hintergrund treten lässt und die Landschaft in den Vordergrund rückt. Die punktuelle Farbgebung, bei der die Farben nicht vermischt, sondern nebeneinander aufgetragen werden, verleiht der Szenerie eine besondere Vibration und Lebendigkeit. Die einzelnen Pinselstriche wirken wie kleine Farbflächen, die sich erst aus der Entfernung zu einem harmonischen Ganzen verbinden.
Es entsteht der Eindruck einer stillen, friedvollen Umgebung, weit entfernt vom Trubel der Stadt. Die Komposition ist ausgewogen, mit dem Hügel im Hintergrund, der als Ruhepol dient, und den Häusern im Vordergrund, die eine menschliche Präsenz signalisieren. Ein gewisser melancholischer Unterton könnte durch die gedämpften Farben und die schlichte Architektur der Häuser hervorgerufen werden. Es liegt eine gewisse Vergänglichkeit in der Darstellung, die den Eindruck erweckt, als ob die Szenerie einen flüchtigen Moment festhält. Der Betrachter wird dazu eingeladen, in der Ruhe und Einfachheit dieser Landschaft Trost zu finden.