october, north shore, lake superior 1927 Arthur Lismer
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Arthur Lismer – october, north shore, lake superior 1927
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Ein Gewässer, vermutlich ein See oder eine Bucht, erstreckt sich im rechten Teil des Gemäldes. Seine Oberfläche ist in ruhigen Blautönen gehalten, die einen Kontrast zu den warmen Farben des Landes bilden. Am Ufer sind vereinzelte Bäume angedeutet, deren dunkle Silhouetten die Komposition strukturieren und eine gewisse Tiefe erzeugen.
Die Darstellung wirkt nicht naturalistisch; vielmehr scheint der Künstler an einer emotionalen und symbolischen Wiedergabe der Landschaft interessiert zu sein. Die vereinfachten Formen und die intensive Farbgebung suggerieren eine Atmosphäre von Erhabenheit und Stärke, aber auch von Melancholie und Abgeschiedenheit. Es entsteht ein Eindruck von monumentaler Größe und zeitloser Beständigkeit.
Die Komposition ist durch klare Linien und deutliche Kontraste geprägt. Die Bergformation fungiert als zentrales Element, das den Blick des Betrachters lenkt und die gesamte Szene in ihren Fokus rückt. Der dunkle Bildrand verstärkt diesen Effekt noch zusätzlich, indem er die Landschaft isoliert und ihre Eigenständigkeit betont.
Subtextuell könnte die Malerei eine Auseinandersetzung mit der Beziehung zwischen Mensch und Natur darstellen. Die stilisierte Darstellung des Geländes deutet auf eine Distanzierung vom konkreten Abbild hin und verlagert den Fokus auf die subjektive Wahrnehmung und emotionale Erfahrung. Die monumentale Größe der Bergformation könnte als Symbol für die unbezwingbare Kraft der Natur interpretiert werden, während die ruhige Oberfläche des Gewässers einen Hauch von Kontemplation und innerer Einkehr vermittelt.