Portrait Of The Artist (Self Portrait) Edward Richard Taylor (1838-1911)
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Edward Richard Taylor – Portrait Of The Artist (Self Portrait)
Ort: Museums and Art Gallery, Birmingham.
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Die Farbgebung ist gedämpft und düster. Der Hintergrund besteht aus einem tiefen Burgunderrot, das die Figur optisch hervorhebt, aber gleichzeitig eine gewisse Schwere und Melancholie erzeugt. Die Kleidung des Mannes – ein dunkles Jackett – verstärkt diesen Eindruck zusätzlich. Das Licht fällt von links auf, beleuchtet das Gesicht und den Bart, lässt aber Teile der Kleidung in Schatten liegen. Diese Licht-Dunkel-Kontraste tragen zur Modellierung des Gesichts bei und verleihen dem Porträt eine dramatische Tiefe.
Die Malweise ist charakterisiert durch einen losen, impressionistischen Pinselstrich. Die Konturen sind nicht scharf definiert, sondern verschwimmen ineinander, was dem Bild eine gewisse Lebendigkeit und Natürlichkeit verleiht. Es entsteht der Eindruck, als sei das Porträt in einer flüchtigen Momentaufnahme entstanden.
Subtextuell scheint die Darstellung mehr zu sein als nur ein bloßes Abbild. Der direkte Blick des Mannes deutet auf Selbstbewusstsein und vielleicht auch auf eine gewisse Herausforderung hin. Die Zeichen der Zeit im Gesicht lassen erahnen, dass hier ein Mensch dargestellt wird, der viel erlebt hat – sowohl positive als auch negative Erfahrungen. Das ungepflegte Äußere könnte als Ausdruck von innerer Konzentration oder als Abkehr von oberflächlichen Werten interpretiert werden. Insgesamt vermittelt das Selbstporträt den Eindruck eines nachdenklichen, komplexen Charakters, der sich seiner selbst bewusst ist und dem Leben auf eine tiefe, persönliche Weise begegnet. Es liegt ein Hauch von Melancholie und Kontemplation in der Luft, der den Betrachter dazu anregt, über die dargestellte Person und ihr inneres Wesen nachzudenken.