Peasant Wedding Pieter Brueghel The Elder (1525-1569)
Pieter Brueghel The Elder – Peasant Wedding
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Maler: Pieter Brueghel The Elder
Ort: Museum of Art History, Vienna (Kunsthistorisches Museum).
Pieter Bruegel, ein großer europäischer Künstler der nördlichen Renaissance, arbeitete in Frankreich, Brüssel und Antwerpen. Alle Themen seiner Gemälde standen radikal außerhalb der klassischen Ikonographie. Sie können vielmehr als eine satirisch-allegorische Art von Kunst betrachtet werden. Das Originalgemälde Eine Bauernhochzeit wurde in Öl auf ein Eichenbrett gemalt. Wie die meisten seiner Werke wurde auch diese Leinwand dem Kunsthistorischen Museum in Wien geschenkt. Er hat das Leben und die Prozesse immer als etwas Seltsames und Skurriles wahrgenommen, das in seiner eigenen Vision und seinem spezifischen Verständnis der Welt um ihn herum wahrgenommen wurde.
Beschreibung von Peter Brueghels Gemälde Eine Bauernhochzeit
Pieter Bruegel, ein großer europäischer Künstler der nördlichen Renaissance, arbeitete in Frankreich, Brüssel und Antwerpen. Alle Themen seiner Gemälde standen radikal außerhalb der klassischen Ikonographie. Sie können vielmehr als eine satirisch-allegorische Art von Kunst betrachtet werden.
Das Originalgemälde Eine Bauernhochzeit wurde in Öl auf ein Eichenbrett gemalt. Wie die meisten seiner Werke wurde auch diese Leinwand dem Kunsthistorischen Museum in Wien geschenkt.
Er hat das Leben und die Prozesse immer als etwas Seltsames und Skurriles wahrgenommen, das in seiner eigenen Vision und seinem spezifischen Verständnis der Welt um ihn herum wahrgenommen wurde. Dies galt nicht nur für seine persönliche Existenz, sondern für alle Menschen im Allgemeinen, die er zu beobachten pflegte. Er hatte einen großen Sinn für Humor, sang in seinen Werken und verspottete Situationen mit seiner natürlichen Direktheit.
Dies spiegelt sich in der gezeigten Darstellung wider, in der sich ein scheinbar freudiges Ereignis abspielt. Doch alle Anwesenden blicken völlig gleichgültig drein und keiner von ihnen lächelt.
Die junge Braut sitzt traurig und regungslos da, ganz allein. Einige Leute laufen überall herum, die Eingeladenen sitzen, trinken und essen, ohne jemanden zu beachten. Auf der linken Seite füllt ein Mann einen Krug mit Wein; auf der anderen Seite werden Tortillas auf einer aus den Angeln gehobenen Tür getragen, die anstelle eines Tabletts verwendet wird.
Alle um sie herum starren gierig auf die Köstlichkeiten.
In der Nähe, auf der linken Seite, sitzt ein Kind auf dem Boden und isst ein Gebäckstück in seinen Händen. Er trägt einen lustigen Hut mit Rändern, der teilweise sein Gesicht und seine Augen verdeckt.
Bruegel verstand es, die Grobheit und Bodenständigkeit der Bauern in allem zu betonen. Die betrunkenen und unbeholfenen Charaktere des Gemäldes füllen die lebendigen Szenen auf seinen Leinwänden vollständig aus, was einen deutlichen Kontrast zum italienischen Kanon der raffinierten Darstellungsweise von Menschen darstellt.
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Die Personen sind in verschiedene Posen und Aktivitäten eingebunden. Einige essen und trinken, andere unterhalten sich angeregt, wieder andere scheinen die Gastgeber zu bedienen. Die Kleidung ist typisch für die damalige Zeit und spiegelt die unterschiedlichen sozialen Schichten innerhalb der Gemeinschaft wider. Die prägnanten roten Jacken einiger Männer heben sich von der eher schlichten Tracht der anderen ab und könnten auf eine besondere Rolle oder einen Rang hindeuten.
Der Raum selbst ist karg und funktional eingerichtet. Die Wände sind schlicht verputzt, und die Beleuchtung ist gedämpft und kommt hauptsächlich von Fenstern, die nicht vollständig sichtbar sind. Im Hintergrund erkennen wir einen dunklen Vorhang, der möglicherweise ein Fenster oder eine Tür verdeckt. An der Wand hängt ein Bündel Stroh oder Heu, was auf die landwirtschaftliche Umgebung anspielt.
Der Künstler legte Wert darauf, die individuellen Gesichtszüge und Charakterzüge der dargestellten Personen einzufangen. Es entstehen dadurch lebendige Porträts, die den Betrachter in die Szene hineinziehen. Die Vielfalt der Gesichtsausdrücke – von fröhlichem Lachen bis hin zu konzentriertem Essen – verleiht dem Bild eine gewisse Lebendigkeit und Authentizität.
Es lässt sich eine subtile soziale Hierarchie erkennen. Die Personen an den Enden der Tische scheinen eine privilegiertere Stellung einzunehmen, während die Bediensteten im Vordergrund im Dienst stehen und das Essen verteilen.
Neben der Darstellung einer festlichen Zusammenkunft scheint die Arbeit auch eine Beobachtung des bäuerlichen Lebens und seiner Rituale zu sein. Die Details der Kleidung, der Einrichtung und der Essensgewohnheiten vermitteln einen Einblick in die Lebensweise und die Werte einer bestimmten sozialen Gruppe. Die Feierlichkeiten scheinen eine wichtige Rolle im sozialen Gefüge zu spielen und dienen als Anlass, um Gemeinschaft zu pflegen und Traditionen zu feiern. Der Fokus liegt auf dem Gemeinschaftserlebnis und der gemeinsamen Nahrungsaufnahme, was die Bedeutung von Solidarität und Zusammenhalt in der bäuerlichen Gesellschaft unterstreicht.