Carrying the Cross Pieter Brueghel The Elder (1525-1569)
Pieter Brueghel The Elder – Carrying the Cross
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Maler: Pieter Brueghel The Elder
Ort: Museum of Art History, Vienna (Kunsthistorisches Museum).
"Der Weg zum Kalvarienberg" ist eines der berühmtesten Gemälde des Begründers einer niederländischen Malerdynastie, Pieter Brueghel des Älteren. Es stammt aus der Brüsseler Zeit des Künstlers. Die Komposition ist ziemlich traditionell und wurde unter anderem von Bruegels Zeitgenossen, wie Pieter Aertsen, verwendet. Das Gemälde stellt ein klassisches biblisches Thema dar - den Weg Christi zur Himmelfahrt.
Beschreibung von Peter Brueghels Gemälde Der Weg nach Golgatha
"Der Weg zum Kalvarienberg" ist eines der berühmtesten Gemälde des Begründers einer niederländischen Malerdynastie, Pieter Brueghel des Älteren. Es stammt aus der Brüsseler Zeit des Künstlers. Die Komposition ist ziemlich traditionell und wurde unter anderem von Bruegels Zeitgenossen, wie Pieter Aertsen, verwendet.
Das Gemälde stellt ein klassisches biblisches Thema dar - den Weg Christi zur Himmelfahrt. Das Thema war bei den Künstlern der damaligen Zeit sehr beliebt - der Sohn des Künstlers, Pieter Brueghel der Jüngere, malte ein Bild mit demselben Thema.
In Bruegels Interpretation ist die volkstümliche Geschichte des Evangeliums eine Versammlung von vielen Menschen. Unter ihnen sind sowohl direkte Teilnehmer am Geschehen als auch neugierige Bürger. Eine solche Interpretation ist typisch für Bruegels Brüsseler Zeit. Christus ist in der Mitte des Bildes dargestellt - und gleichzeitig verloren zwischen den anderen menschlichen Figuren. Auch bei den Gemälden Die Ermordung der Unschuldigen und Die Predigt Johannes des Täufers ist es schwierig, die Protagonisten zu unterscheiden.
Es wird vermutet, dass der Künstler auf diese Weise die Unsichtbarkeit eines Ereignisses, selbst eines globalen, im Alltag hervorheben wollte. Das Gemälde kontrastiert die spöttische Menge, die groß und vielfältig ist, mit der unauffälligen Figur eines Mannes, Christus, der sein Kreuz trägt.
In dieser Episode wich Bruegel bewusst vom kanonischen Text der Bibel ab. Nach dem Neuen Testament trug ein gewisser Simon von Cyrene einen Teil des Weges das Kreuz. In Bruegels Interpretation ist der Kyrenäer ebenfalls anwesend, ebenso unauffällig wie die übrigen Figuren. Die Soldaten treiben ihn mit einer Pike vom Kreuz weg.
Es gibt auch eine politische Komponente. Bruegel beschreibt die Szene als zeitgenössisch für ihn. Es ist, als würden die spanischen Soldaten, die damals Flandern besaßen, einen jungen flämischen Christus zur Kreuzigung führen.
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
Peter ist wie immer der Beste. Die Arbeit ist in jeder Hinsicht perfekt: ästhetisch wunderschön, technisch hervorragend und intellektuell fehlerfrei. Es wird wunderbar dargestellt, dass Religionen für die Menschheit, die von ganz anderen Sorgen lebt, nichts Wichtiges bedeuten. Und diese reine Wahrheit ist umso erstaunlicher, da sie vor über 400 Jahren in einer klugen und eleganten Form ausgedrückt wurde, so dass selbst heute nur wenige erraten, was genau Peter mit seinem großartigen Gemälde gemeint haben mag.
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Auf den ersten Blick fällt die Dramatik des Geschehens auf. Die zentrale Figur, gebeugt unter der Last eines großen, hölzernen Bauwerks, wird von einer wuchernden Menge begleitet, die sie entweder unterstützt oder – wie es durch einige Gesichtsausdrücke und Gesten angedeutet wird – auch ausnutzt. Die Farbgebung ist gedämpft, dominiert von Erdtönen und dunklen Grautönen, die eine Atmosphäre von Leid und Mühsal erzeugen. Einige Akzente in Rot und Gelb brechen diese Monotonie und lenken die Aufmerksamkeit auf bestimmte Details, beispielsweise die Kleidung einiger Figuren.
Die Landschaft im Hintergrund ist ebenfalls von düsterer Schönheit geprägt. Felsformationen ragen aus dem Gelände auf, und der Himmel ist von dunklen Wolken bedeckt. Die Perspektive ist unkonventionell, wodurch die Weite des Raumes betont und die Figuren in den Vordergrund gedrängt werden.
Neben der offensichtlichen Darstellung des Tragens einer schweren Last, lassen sich verschiedene Subtexte erkennen. Die Menschenmenge scheint ein Spiegelbild der menschlichen Natur zu sein, mit ihren unterschiedlichen Reaktionen auf das Leid des Einzelnen: Mitleid, Gleichgültigkeit, Ausbeutung. Die Fülle an Details, die kleinen Geschichten, die sich in den Gesichtszügen und Gesten der einzelnen Figuren verbergen, tragen dazu bei, eine vielschichtige Erzählung zu entfalten.
Die Darstellung der Tiere – Pferde, Hunde, Vögel – fügt eine weitere Ebene hinzu. Sie scheinen nicht nur Teil der Landschaft zu sein, sondern interagieren auch mit den Menschen, verstärken die Atmosphäre der Unruhe und des Chaos.
Insgesamt erzeugt das Werk einen tiefen Eindruck von menschlichem Leid und der Komplexität zwischenmenschlicher Beziehungen. Die ungeschönte Darstellung der Ereignisse, die dichte Komposition und die düstere Farbgebung verleihen der Szene eine eindringliche Intensität. Es ist eine Darstellung, die zum Nachdenken anregt und Fragen nach Mitgefühl, Verantwortung und der Natur des Leidens aufwirft.