Marie-Sophie de Courcillon, Duchesse de Pecquigny, Princesse de Rohan (1713-1756) Maurice Quentin de La Tour (1704-1788)
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Maurice Quentin de La Tour – Marie-Sophie de Courcillon, Duchesse de Pecquigny, Princesse de Rohan (1713-1756)
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Dame hält ein Notenblatt in der Hand. Die Noten sind zwar nicht lesbar, doch ihre Präsenz deutet auf eine Verbindung zur Musik hin. Dies könnte auf ihre musikalischen Interessen, ihre Bildung oder ihren gesellschaftlichen Status hindeuten, da Musik in adligen Kreisen oft eine wichtige Rolle spielte. Es lässt auch die Möglichkeit offen, dass sie die Musik als Mittel zur Entspannung und zum Ausdruck ihrer Persönlichkeit betrachtete.
Das intensive Blau des Robes dominiert das Bild. Die Farbe wirkt edel und würde, aber auch beruhigend. Die Art und Weise, wie das Tuch um ihren Körper drapiert ist, erzeugt eine elegante und fließende Silhouette. Die Falten im Stoff sind meisterhaft wiedergegeben und verleihen dem Gewand eine lebendige Textur.
Der subtile Ausdruck auf ihrem Gesicht ist schwer zu deuten. Es scheint eine Mischung aus Melancholie und Resilienz zu sein. Möglicherweise spiegelt es die Herausforderungen wider, denen Frauen in dieser Epoche gegenüberstanden, oder aber eine innere Stärke und Selbstbeherrschung. Die leicht geröteten Wangen und die weiche Beleuchtung verleihen ihr ein zartes und fast zerbrechliches Aussehen, das jedoch durch den entschlossenen Blick kontrastiert wird.
Insgesamt vermittelt das Gemälde den Eindruck einer intelligenten, kultivierten und innerlich komplexen Frau. Der Fokus liegt nicht auf einem pompösen Prunk, sondern auf der Darstellung ihrer Persönlichkeit und ihrer subtilen Eleganz. Das Bild lässt eine gewisse Intimität und Kontemplation aufkommen, als ob wir einen flüchtigen Einblick in das Leben einer Frau erhalten würden, die in einer von Konventionen geprägten Welt ihren eigenen Weg geht.