The red sea, 1984-85 (240 Kb) Oil, emulsion, and she Anselm Kiefer
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Anselm Kiefer – The red sea, 1984-85 (240 Kb) Oil, emulsion, and she
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Darüber befindet sich eine Art Wolkenformation, welche in hellen, fast weißen Tönen gemalt ist. Diese Wolke wirkt kontrastierend zur dunklen Unterseite, doch durch die lose, expressive Malweise entsteht keine klare Trennung. Vielmehr verschwimmen die Grenzen zwischen Himmel und Wasser, zwischen Ruhe und Bewegung.
Das gesamte Bildfeld ist von einem Netzwerk feiner, weißer Linien durchzogen, die sich wie Risse oder Spalten über die Oberfläche ziehen. Diese Linien unterbrechen die Kontinuität der Farbfelder und verleihen dem Bild eine zusätzliche Ebene der Komplexität. Sie könnten als metaphorische Darstellung von Brüchen, Zerwürfnissen oder der Fragilität der Existenz interpretiert werden.
Die Farbpalette ist überwiegend düster und gedämpft, dominiert von Brauntönen, Schwarzen und Grautönen. Akzente in Gold und Weiß lockern die Schwere auf, schaffen aber gleichzeitig einen zusätzlichen Kontrast. Die Verwendung von Öl und Emulsion lässt eine dicke, reliefartige Oberfläche erkennen, die die expressive Kraft der Malweise unterstreicht.
Ein möglicher Subtext dieser Malerei liegt in der Auseinandersetzung mit dem Element Wasser – nicht als idyllische Landschaft, sondern als unberechenbare, bedrohliche Kraft. Das dunkle, zerrissene Schiff oder die trübe Wasserfläche könnten für Verlorenheit, Isolation oder die Konfrontation mit den Abgründen des Lebens stehen. Die Wolke könnte als Zeichen der Hoffnung oder als vorübergehende Beruhigung gedeutet werden, während die weißen Linien als Erinnerung an die Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit aller Dinge fungieren.
Insgesamt vermittelt die Malerei ein Gefühl von Unruhe, Spannung und existentieller Beunruhigung, wobei die expressive Farbwahl und die gestische Malweise eine eindringliche Wirkung erzielen.