Garden of Bomarzo Bartholomeus Breenbergh (1598-1657)
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Bartholomeus Breenbergh – Garden of Bomarzo
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Der Fels selbst ist massiv und unregelmäßig geformt, seine Oberfläche durch zahlreiche Linien und Schraffuren betont, was ihm eine raue Textur verleiht. Aus den Felsen wachsen Büsche und Bäume, deren Äste sich in verschiedene Richtungen winden und die Komposition zusätzlich auflockern. Im Vordergrund erstreckt sich ein dunkler Schattenwurf, der die Tiefe des Raumes verstärkt und einen Kontrast zum helleren Hintergrund bildet. Die Lichtführung ist ungleichmäßig; einzelne Bereiche werden stark beleuchtet, während andere im Dunkeln liegen, was eine dramatische Wirkung erzielt.
Der Zeichenstil deutet auf eine schnelle, spontane Erfassung der Natur wieder hin. Die Linien sind nicht immer präzise, sondern wirken eher skizzenhaft und expressiv. Die Schraffuren dienen dazu, die Formen zu modellieren und dem Bild eine gewisse Plastizität zu verleihen.
Es liegt ein Gefühl von Wildheit und Unberührtheit in der Darstellung. Der Betrachter wird in eine Landschaft versetzt, die nicht domestiziert oder geordnet ist, sondern ihre eigene, unbändige Kraft entfaltet. Die Felsformation könnte als Symbol für Stärke und Beständigkeit interpretiert werden, während der dichte Bewuchs das Leben und die Vitalität der Natur repräsentiert. Die fragmentierte Darstellung lässt zudem Raum für Interpretationen; es entsteht ein Eindruck von Geheimnis und verborgenen Welten. Der Blick wird in verschiedene Richtungen gelenkt, was eine gewisse Rastlosigkeit vermittelt. Die Inschrift im oberen rechten Bereich deutet auf einen spezifischen Ort hin, der jedoch ohne weitere Informationen schwer zu identifizieren ist. Insgesamt erweckt die Zeichnung den Eindruck einer Momentaufnahme, die die Schönheit und Erhabenheit der Natur einfangen soll.