#17511 Miriam Schapiro
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Miriam Schapiro – #17511
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Aus dem Behälter entspringen eine Vielzahl von Blumen, deren Blütenblätter die Gesichter verschiedener Personen tragen. Diese Gesichter sind unterschiedlich ausgedrückt – von melancholisch über nachdenklich bis hin zu neutral – und scheinen in den floralen Formen gefangen zu sein. Die Auswahl der Blütenformen variiert stark: es finden sich Lilien, Mohnblumen, Ringelblumen und weitere, nicht eindeutig identifizierbare Blattformen. Die Farbgebung der Blüten ist ebenso vielfältig wie die Gesichter, wobei kräftige Rot-, Gelb-, Blau- und Grüntöne dominieren.
Die Komposition erzeugt eine surreale, beinahe traumartige Atmosphäre. Die Verflechtung von menschlichen Gesichtern und floralen Elementen lässt auf eine Verschmelzung von Identität und Natur schließen. Man könnte hier von einer Darstellung von Vergänglichkeit und Transformation sprechen, in der die menschliche Existenz in den Kreislauf der Natur integriert wird. Die goldenen Seile könnten symbolisch für Bindung, Abhängigkeit oder auch für das Schicksal stehen, das die dargestellten Personen umgibt.
Die dunkle Schwärze des Hintergrunds verstärkt den Eindruck von Isolation und Kontemplation. Es entsteht der Eindruck, als würde man Zeuge einer inneren Welt, einer privaten Vision. Das Werk scheint eine Auseinandersetzung mit den Themen Identität, Erinnerung, Verlust und der Verbindung des Menschen zur Natur zu sein. Die ungewöhnliche, fast groteske Darstellung der Gesichter verleiht der Komposition eine subtile, melancholische Note.