Party at the clerk Leonid Solomatkin (1837-1883)
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Leonid Solomatkin – Party at the clerk
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Im Zentrum des Geschehens steht eine Figur in einem dunklen Mantel, der scheinbar auf der Tanzfläche steht und eine rote Schärpe hält. Seine Gesichtszüge sind animiert, er scheint in ausgelassener Stimmung zu sein. Um ihn herum versammelt sich die Gesellschaft, die sich entweder beobachtend, lachend oder gar tanzend zeigt.
Die Personen sind unterschiedlichster Gestalt und Alters. Neben älteren Herren mit Zylinder und Gehstock finden sich auch jüngere Männer und ein Kind. Die Kleidung ist der Zeit entsprechend: dunkle Anzüge, Westen, Krawatten oder Schals. Die Frau, die sich im Hintergrund um ein Tablett mit Gläsern kümmert, wirkt etwas distanzierter und beobachtend.
Ein reich gedeckter Tisch im Hintergrund deutet auf die Feierlichkeit hin. Hier stehen Gefäße, Gläser und vermutlich Speisen bereit. Ein toter Hase auf dem Boden könnte ein Zeichen für einen festlichen Braten sein.
Die Farbgebung ist eher gedeckt und erdiger Töne. Die Wände sind mit einem einfachen Tapetenmuster versehen. Das Licht fällt von oben, was die Gesichter der Personen beleuchtet und eine gewisse Dramatik erzeugt.
Neben der Darstellung eines fröhlichen Zusammenseins lassen sich in diesem Bild auch Subtexte erkennen. Der Kontrast zwischen dem ausgelassenen Tanz und der schlichten Umgebung könnte auf die Ambitionen der bürgerlichen Schicht hindeuten, sich in höhere soziale Kreise zu emporheben. Die unterschiedlichen Altersstufen und Charaktere der Anwesenden deuten auf ein breites Spektrum von Lebensansichten und Persönlichkeiten hin. Die leichte Neigung zur Karikatur in einigen Gesichtsausdrücken lässt vermuten, dass der Künstler auch eine gewisse ironische Distanz zur dargestellten Szene eingenommen hat. Insgesamt wirkt das Werk als Momentaufnahme eines bürgerlichen Lebensgefühls, das von Festlichkeit, sozialer Interaktion und dem Wunsch nach Aufstieg geprägt ist.