Théodore Géricault – Head of a Lioness Part 5 Louvre
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Part 5 Louvre – Théodore Géricault -- Head of a Lioness
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Die Darstellung ist realistisch, jedoch nicht rein fotografisch. Man erkennt eine gewisse Vereinfachung der Formen, die die Ausdruckskraft des Tieres verstärkt. Die Augen sind das hervorstechendste Element; sie wirken intensiv und aufmerksam, voller Stolz und einer stillen, unerschütterlichen Kraft. Die Mundpartie ist geschlossen, die Schnurrhaare sind fein angedeutet, und die Ohren stehen aufrecht, was eine Haltung von Wachsamkeit und Aufmerksamkeit vermittelt.
Der Hintergrund ist fast vollständig in Dunkelheit getaucht, was die Aufmerksamkeit des Betrachters unmittelbar auf den Löwenkopf lenkt und ihn somit isoliert und hervorhebt. Die grobe, fast pastose Malweise trägt zur Intensität des Bildes bei und erzeugt eine gewisse rohe Energie.
Neben der schieren Darstellung der Tiergestalt offenbart das Bild eine tiefergehende Bedeutungsebene. Der Löwe, als Symbol für Macht, Mut und königliche Würde, wird hier durch die Darstellung des Weiblichen noch weiter verstärkt. Der Löwenkopf vermittelt eine Aura von Stärke und Unabhängigkeit, die über die reine Darstellung eines Tieres hinausgeht. Die Dunkelheit des Hintergrundes lässt zudem auf eine gewisse Einsamkeit und innere Stärke schließen. Der Löwe scheint in sich gekehrt, eine Aura der stillen Macht, die weder erklärt noch rechtfertigt werden muss. Man könnte hier auch die Melancholie und die Tragik einer Königin, die ihrer Macht beraubt wurde, sehen. Die Bildkomposition und die Farbgebung tragen dazu bei, ein Gefühl von Würde und Respekt vor dem Tier zu vermitteln.