Concert Lorenzo Costa (1460-1535)
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Lorenzo Costa – Concert
Ort: National Gallery, London.
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Zu seiner Rechten steht ein junger Mann mit blonden Locken, der mit weit aufgerissenen Augen und leicht geöffnetem Mund zu singen scheint. Seine Geste deutet auf eine lebhafte Beteiligung an der musikalischen Darbietung hin. Die Kleidung des jungen Mannes ist in einem violett-grauen Farbton gehalten, der einen Kontrast zu den warmen Tönen der Kleidung des Lautenspielers bildet.
Zur Linken der Komposition befindet sich eine Frau, die ebenfalls zu singen scheint. Ihre Miene ist ernst, fast melancholisch, ihre Augen auf den Lautenspieler fixiert. Sie trägt ein smaragdgrünes Kleid, das durch eine einfache Perlenkette akzentuiert wird. Ihre Haltung ist aufrecht, und sie strahlt eine gewisse Würde aus.
Der dunkle Hintergrund lässt die Figuren und die Laute stärker hervortreten, lenkt den Blick des Betrachters auf die eigentliche Handlung. Ein schlichter, horizontaler Tisch bildet die Unterlage für die Darsteller. Auf ihm befinden sich geometrische Werkzeuge – Zirkel und Lineal – sowie ein Notenblatt. Diese Gegenstände könnten auf den mathematischen und harmonischen Aspekt der Musik hinweisen, auf die Verbindung von Kunst und Wissenschaft, die im Renaissance-Denken hochgehalten wurde.
Das Bild evoziert einen Eindruck von Intimität und konzentrierter Aufmerksamkeit. Es ist nicht klar, ob es sich um eine professionelle Aufführung handelt oder um eine private Zusammenkunft, die dem musikalischen Vergnügen gewidmet ist. Die ernsten Gesichter der Beteiligten lassen vermuten, dass die Musik für sie von großer Bedeutung ist, möglicherweise sogar eine Form der Kontemplation darstellt. Der Fokus liegt auf der gemeinsamen Schaffensleistung, auf der Verbindung durch die Musik. Die subtile Farbgebung und die sorgfältige Komposition tragen dazu bei, eine Atmosphäre der Ruhe und Harmonie zu schaffen.