Henri de Toulouse-Lautrec – Carmen Gaudin National Gallery of Art (Washington)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
National Gallery of Art – Henri de Toulouse-Lautrec - Carmen Gaudin
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Farbgebung ist gedämpft und dominiert von dunklen Brauntönen, Olivgrün und einem tiefen Schwarz. Diese Farbwahl verstärkt die melancholische Stimmung des Werkes. Das Gesicht der Frau wird durch vereinzelte Lichtreflexe angedeutet, was ihre Züge scharf erscheinen lässt, jedoch ohne eine klare Kontur zu erzeugen. Die Haut wirkt fast wachsartig, was einen Eindruck von Verletzlichkeit und Distanz vermittelt.
Die Frisur ist kurz und ungestylt, die Haare wirken rotbraun und fallen in lockeren Strähnen um das Gesicht. Das Kleid, vermutlich aus dunklem Samt oder einem ähnlichen schweren Stoff, betont die schlanke Figur der Frau. Die verschränkten Arme vor der Brust lassen auf eine Haltung schließen, die sowohl defensiv als auch nachdenklich wirkt.
Die Darstellung ist nicht idealisierend; es wird keine Schönheit im herkömmlichen Sinne gezeigt. Vielmehr scheint es um die Erfassung eines inneren Zustands zu gehen – ein Gefühl von Trauer, Resignation oder vielleicht auch stiller Entschlossenheit. Die gesunkene Blickrichtung deutet auf eine innere Einkehr hin, während die Dunkelheit des Hintergrunds eine Atmosphäre der Geheimnisvolles erzeugt.
Es liegt nahe, dass es sich um eine Studie handelt, möglicherweise ein Vorläufer für ein weiteres Werk. Der Fokus liegt hier eindeutig auf dem psychologischen Porträt und weniger auf einer detaillierten Wiedergabe äußerlicher Merkmale. Die grobe Pinselführung trägt zur Intensität des Ausdrucks bei und verleiht der Darstellung einen gewissen Grad an Roheit und Authentizität. Es entsteht der Eindruck, als ob die Künstlerin versucht, das Wesen dieser Frau zu erfassen, jenseits von Konventionen und oberflächlichen Erscheinungen.