Christ and the Sinner Vasily Polenov (1844-1927)
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Vasily Polenov – Christ and the Sinner
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BEMERKUNGEN: 6 Ответы
Ein erstaunliches Bild. Im Antlitz Christi sieht man mehr den Menschen als Gott; er wirkt so traurig und erschöpft... Aber gerade das verleiht ihm eine noch größere Erhabenheit.
Dieses Gemälde wird in keinem Museum ausgestellt, sondern befindet sich genauer gesagt im Polenow-Museum in der Region Tula. Dort steht das Bild noch immer, da Pelenow es nicht fertiggestellt hat. Er hatte nicht mehr Zeit, das Bild zu vollenden, obwohl er davon seit seiner Jugend geträumt hatte. Das Gemälde selbst ist recht groß und befindet sich im zweiten Stock seines Anwesens, das in sowjetischer Zeit in ein Museum umgewandelt wurde.
Er hatte zwar vieles unvollendet gelassen, aber für dieses Bild fertigte er viele Studien, Skizzen mit Farben und Bleistiften an. Er suchte nach der idealen Darstellung dieser Situation. Darüber hinaus reiste Pelenow lange Zeit im Gebiet des heutigen Israel und fand viele interessante Dinge, die er dann skizzierte. So sammelte er genügend Material, um mit der Arbeit an dem Gemälde zu beginnen.
Man muss sagen, dass Christus hier anders dargestellt ist. Pelenow hatte sich nicht zum Ziel gesetzt, eine göttliche Person darzustellen. Auf dem Bild wird eher ein Hirte, ein halb verarmter Mensch, aber keineswegs die erwartete Mission dargestellt. Er wird in der Gesellschaft seiner Schüler dargestellt, genau zu dem Zeitpunkt, als ihm die Pharisäer eine Sünderin, Maria Magdalena, vorstellten. Erinnern Sie sich an diese Geschichte? Es war genau dann, als die Pharisäer fragten, ob dieses Mädchen schuldig sei, und Jesus antwortete: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein auf sie. Diese Antwort dämpfte den Zorn der Pharisäer, und sie mussten zurückweichen. Genau das wird hier auf dem Bild dargestellt. Christus hat gerade die Sünderin gesehen, sie wurde ihm gerade gebracht. Und die Menge hinter ihr ist bereits bereit, sie mit Steinen zu werfen, so wurden Kurtisanen zur Rechenschaft gezogen. Aber er schützte sie, er ließ nicht zu, dass man sie verletzte. Er antwortete so, dass kein Pharisäer eine Antwort auf ihn geben konnte.
Trotz des scheinbaren Fertigstellungsgrades blieb das Bild doch unvollendet. Deshalb ist es noch immer in seinem Haus. Er hatte nicht mehr Zeit, die Landschaft um die Personen herum auszuarbeiten, er hatte nicht mehr Zeit, die Figuren zu verfeinern. Auch das Aussehen Christi wurde nicht fertiggestellt. Interessanterweise sticht Jesus hervor, obwohl er mit seinen Schülern dargestellt wird. Die Schüler scheinen eher im Schatten zu stehen. Ebenso stechen noch zwei weitere Figuren hervor: ein Pharisäer und eine Sünderin.
Pelenow zeigte das Bild 1887 auf der Ausstellung der Wanderer, aber die Zensur verbot die Ausstellung. Darüber hinaus äußerte sich einer der Großfürsten ganz offen, dass das Bild schädlich für das Volk sei. Der Zar Alexander III. rettete die Situation. Er machte sich mit dem Werk vertraut und erlaubte die Ausstellung des Gemäldes. Außerdem bot er dem Künstler Geld an, um gerade dieses Bild zu kaufen. Pelenow verkaufte ihm eine Kopie, das Original wissen Sie ja, wo es geblieben ist...
Interessant, was befindet sich im Russischen Museum in Sankt Petersburg?
Dieses Bild gefällt mir sehr gut. Die Handlung ist interessant, die Lichtgestaltung ist ansprechend und die Anordnung der Figuren im Gemälde ist gelungen.
Ich bin gestern aus Polenowo zurückgekehrt. Im Haus des Künstlers befindet sich eine Schwarz-Weiß-Version des Gemäldes, die mit Kohle auf Leinwand gefertigt wurde, während der Kaiser das Gemälde in Farbe erworben hat. Mit dem Geld, das der Künstler durch den Verkauf des Bildes verdiente, konnte er ein Grundstück kaufen und ein Haus bauen.
Eine weitere Möglichkeit gibt es in Irkutsk.
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Die Darstellung konzentriert sich auf eine Gruppe von Menschen, die sich in verschiedenen Aktivitäten beschäftigen. Im Vordergrund sitzen und unterhalten sich mehrere Personen, einige in entspannter Pose, andere in aufmerksamer Beobachtung. Auf der rechten Bildseite ist eine größere Menschenmenge zu erkennen, die sich um eine Person in der Mitte versammelt. Diese Person, offenbar der Mittelpunkt des Interesses, wird von einer Figur begleitet, die deutlich herausgehoben wird und deren Gestalt einen Eindruck von Autorität und Würde vermittelt. Ihre Kleidung ist feierlich, und sie scheint eine wichtige Rolle in der Dynamik der Szene zu spielen.
Der Hintergrund zeigt eine Stadtlandschaft mit Häusern und Bäumen, die in der Ferne liegen. Diese Details tragen zur Schaffung einer realistischen und atmosphärischen Umgebung bei. Die Komposition ist dynamisch, mit einem Spiel von Licht und Schatten, das die Aufmerksamkeit des Betrachters lenkt und eine gewisse Spannung erzeugt.
Subtextuell deutet die Darstellung auf eine öffentliche Konfrontation oder eine moralische Auseinandersetzung hin. Die Menge, die sich um die zentrale Figur versammelt, lässt vermuten, dass es sich um eine Beurteilung oder Verurteilung handelt. Die unterschiedlichen Gesichtsausdrücke und Körperhaltungen der Personen lassen auf eine Bandbreite von Emotionen schließen – von Verurteilung über Mitleid bis hin zu Neugier. Die Darstellung des Lichts könnte als Symbol für Wahrheit und Offenbarung interpretiert werden, während der Schatten die moralische Mehrdeutigkeit der Situation andeutet. Die Position der zentralen Figur, die in das Licht tritt, könnte als Zeichen von Hoffnung oder Erlösung verstanden werden, während die Menge sie entweder als Zeuge oder als Urteilende betrachtet. Insgesamt vermittelt das Bild eine Atmosphäre von moralischer Prüfung und öffentlicher Scham, die auf die Komplexität menschlicher Beziehungen und die Macht der Vergebung hinweist.